Die Spieler des SV Stockum freuten sich über den Trainingsstart. © Johanna Wiening
Fußball: Kreisliga A

SV Stockum startet wieder: „Wir müssen einiges aufholen“

Bereits am Mittwoch ist der SV Stockum wieder offiziell ins Training eingestiegen. Der Platz war voll, die Ambitionen groß - doch die Mannschaft hat noch einiges zu tun.

Stockums Trainer Jürgen Welp gibt es gerne zu: In den letzten Monaten hat er den Fußball vermisst. „Das hat mir nicht nur so ein bisschen gefehlt“, sagt er. „Ich habe es richtig vermisst, wieder auf dem Platz zu stehen.“ Nun geht es für ihn und seine Mannschaft endlich wieder los.

Eigentlich hatte Jürgen Welp seine Mannschaft schon vor drei Wochen, als es die Inzidenzzahlen wieder zuließen, wieder auf den Fußballplatz gebeten. „Aber am Anfang war es eher so normales kicken, um wieder reinzukommen“, berichtet der Coach. „Jetzt geht es erst richtig los.“

Für Welp ist es eine ungewöhnlich lange Vorbereitung. „Normalerweise gehe ich mit meinen Mannschaften immer so fünf Wochen in die Vorbereitung. Dieses Mal sind es sieben“, erklärt der Trainer. „Aber dieses Mal müssen ja alle erstmal wieder auf ihr altes Niveau zurückfinden.“

Beim ersten offiziellen Training in der Vorbereitung merkte man den Spielern an, dass nicht alle in der freien Zeit regelmäßig Sport gemacht hatten. „Einige haben richtig was gemacht und sogar drei, vier Kilo abgenommen“, berichtet Welp. „Andere haben überhaupt nichts gemacht. Aber das gibt es immer, solche Spieler gehören auch dazu.“

Beim Trainingsstart waren dann aber alle wieder voll motiviert – der Platz an der Boymerstraße war auch ohne die Urlauber ziemlich voll. Dabei waren auch fünf der Neuzugänge des A-Ligisten. Dan Reisner, Onur Sancar, Pierre Bernholz, Polat Demiroglu und Mohammed Salhi lernten so ihre Teamkollegen kennen.

Dan Reisner, Onur Sancar, Pierre Bernholz, Polat Demiroglu und Mohammed Salhi sind fünf der sechs festen Neuzugänge des SV Stockum. © Johanna Wiening © Johanna Wiening

Drei Neuzugänge fehlten beim Trainingsauftakt. Hasret Acar war verhindert. Aber auch die beiden Top-Transfers Albian und Albonit Kokollari ließen sich nicht blicken. Aktuell weiß niemand, ob sie überhaupt nochmal an die Boymerstraße kommen – seit der Einigung ließen sich die Brüder, die zuletzt für den Lüner SV spielten, nicht mehr beim SV Stockum blicken.

Doch die Verantwortlichen sind sich einig: „Auch, wenn die beiden Jungs nicht kommen: Wir haben eine gute Mannschaft, mit der wir auf jeden Fall vorne angreifen können.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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