Das Idol von Jan König ist nicht Dirk Nowitzki - und er würde auch gerne mit einem anderen NBA-Star spielen wollen. © Matthias Kerk
Basketball

Türchen 11: Mit diesem ehemaligen LippeBaskets-Spieler würde Jan König nochmal spielen wollen

Jan König ist ein Urgestein der LippeBaskets Werne. Im Gespräch erzählt er von lässigen Kopfbedeckungen in seinem ersten Spiel, Vorbildern aus der NBA und dem Wiederaufstieg in die zweite Regionalliga.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Heute an der Reihe: Jan König von den LippeBaskets Werne.

Jan König ist 32 Jahre alt und Spielertrainer des Reserve-Teams der LippeBaskets Werne. Der Aufbauspieler hilft immer wieder in der Ersten aus und spielt dort eine wichtige Rolle. Mit fünf Jahren hat er angefangen Basketball zu spielen. Seitdem spielt er – mit einer Unterbrechung von fünf Jahren – für die LippeBaskets.

Wer war dein Kindheitsidol?

Ich glaube, jeder Basketballer, der in den 00ern Basketball geguckt hat, ist Dirk-Nowitzki-Fan. Obwohl wir uns 0,0 in der Spielweise ähneln, war er früher ein Vorbild. Ich würde schon behaupten, dass er der war, der mich am meisten begleitet hat. Mein absolutes Idol war aber Reggie Miller, ich hatte immer sein Trikot beim Training an.

Kannst du dich noch an dein erstes Spiel für die LippeBaskets erinnern?

Oh ja! Mein Bruder war in der D-Jugend und mein Dad war Coach und ich durfte mitspielen, obwohl ich noch gar nicht in der D-Jugend war. Das Besondere war, dass ich eine Kappie von Borussia Dortmund aufhatte. Ich war nicht davon abzubringen, die abzusetzen.

Gibt es einen Trainer, der dich besonders geprägt hat?

Ich glaube, die größte Rolle und das größte Selbstbewusstsein habe ich unter Christoph (Henke, Anm. d. Red.) bekommen. Er hat mich zu einer anderen Art von Spieler gemacht. Unter Christoph war ich mit 28 an einem Punkt, an dem ich das Team mitführen konnte, da habe ich den größten Sprung gemacht. Natürlich habe ich auch viele Impulse von meinem Vater bekommen und die Grundlagen alle von ihm gelernt.

Welchen Profi hättest du gerne als Mitspieler?

Das Erste, an was ich denke, ist: Möglichst groß, damit er alle meine Fehlwürfe einsammelt. Das absolute Non-Plus-Ultra wäre dann Shaquille O’Neal. Der war so dominant mit seinen 2,25. So etwas wäre am hilfreichsten. Wenn es um meine Rolle geht, wäre es jemand wie Steve Nash, weil er der Motor des Spiels war. Mein Lieblingsspieler ist aber Freddy Meinert, mit dem ich am längsten zusammenspiele. Wenn er nochmal das Trikot der Ersten anzieht, müsste ich mir das auch nochmal überlegen.

Was war dein schönstes Erlebnis mit den LippeBaskets?

Es gibt natürlich verdammt viele. Mein erstes Spiel habe ich mit drei gemacht und zwischendurch war ich fünf Jahre weg, also insgesamt 25 Jahre in dem Verein. Ich glaube, was am krassesten war, war das Barop-Spiel mit 800 Leuten in der Halle. Das war das Aufstiegsspiel aus der Oberliga vor vier Jahren. Es war ein Dreier-Festival und eines meiner besten Spiele. Das Video dazu gucke ich mir immer noch gerne an.

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