Janina Schöpper spielt seit ihrer Kindheit - mit einer dreijährigen Pause - für den TV Werne. © Helga Felgenträger
Handball

Türchen 13: Was Janina Schöpper vom TV Werne an Uwe Gensheimer beeindruckt

In unserem Adventskalender spricht Janina Schöpper vom TV Werne über das erste Spiel nach ihrer dreijährigen Pause und warum sie kein Kindheitsidol hat.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Heute an der Reihe: Janina Schöpper vom TV Werne.

Janina Schöpper spielt für die Landesliga-Handballerinnen des TV Werne. Am liebsten spielt sie links außen, wird aber überwiegend im linken Rückraum eingesetzt. Die 27-Jährige fand in der dritten Klasse über eine Schul-AG zum Handball, kam so zum TV Werne und durchlief alle Jugendteams. Nach einer berufsbedingten Auszeit geht sie seit drei Saisons wieder für den TVW in der Damen-Landesliga auf Torjagd.

Wer war dein Kindheitsidol?

Da kann ich keinen konkreten Spieler nennen. Vor der Schul-AG habe ich von Handball gar nicht viel mitbekommen. Mein Papa und mein Bruder sind große Fußballfans und selbst auch aktiv. Dass meine Mutter früher ganz viel Handball gespielt hat, ist erst im Nachhinein herausgekommen. Sie wollte mich meinen eigenen Weg gehen lassen.

Kannst du dich an dein erstes Spiel für den TV Werne erinnern?

An mein erstes Spiel nicht, aber ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in der Saison, bevor ich für ein Jahr nach Argentinien gegangen bin, Torschützenkönigin war. Das müsste 2008 gewesen sein.
Zehn Jahre später war es auch eine besondere Saison als ich nach dreijähriger Pause mein erstes Spiel machen konnte. Davor hat es wegen meiner Ausbildung und Schichtdienst nicht mehr geklappt, Handball zu spielen. Aber es hat immer in den Fingern gekribbelt und als es beruflich etwas entspannter wurde, hat sich das Comeback angebahnt. Es war super schön nach drei Jahren Pause wieder auf dem Platz zu stehen.

Gibt es eine/n Trainer/in, der/die dich besonders geprägt hat?

In der Kindheit war das Alex Madalinski. Unter ihm habe ich richtig viel gelernt. Er hat mich immer getriezt, und auch wenn ich nicht mehr konnte an meine Grenzen gebracht. Man kann das schon Hassliebe nennen. Auch wenn Alex viel gefordert hat und mich manchmal geärgert hat, ist er super lieb. Unsere aktuelle Trainerin Beate Przybilla beeindruckt mich auch. Sie ist seit 2019 dabei und macht das richtig gut.

Welchen Profi hättest du gern als Mitspieler?

Uwe Gensheimer. Er spielt auch auf Linksaußen. Die Art, wie er den Ball anschneiden und reinschlenzen kann, und auch seine Sprungkraft sind sehr beeindruckend. Den mal als Mitspieler zu haben und ein paar Tipps zu bekommen, wäre cool.

Was war dein schönstes Erlebnis mit dem TV Werne?

Das schönste Erlebnis für mich war damals in der A-Jugend das Triple zu holen. Das müsste vor acht Jahren gewesen sein. Drei Mal in Folge haben wir im Handballkreis Hellweg den Pokal gewonnen und in der Saison 2011 kam sogar noch der Meisterschaftstitel in der Bezirksliga dazu.

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