Gleich zwei Trainer haben Philipp Dubicki (l.) in seiner Fußballer-Laufbahn geprägt. © Jura Weitzel
Adventskalender

Türchen 2: Warum Philipp Dubicki sich manchmal Manuel Neuer ins Tor wünscht

Philipp Dubicki ist Kapitän der Landesligamannschaft des SV Herbern. In unserem Adventskalender erzählt der Innenverteidiger, warum er sich Manuel Neuer als Mitspieler wünschen würde.

Wer war dein Kindheitsidol?

Ich denke das war Zinedine Zidane. Ich fand beeindruckend, dass man ihm diese Athletik, diese Genialität und diesen Kopf für den Fußball erstmal gar nicht angesehen hat. Er wirkte sogar etwas unscheinbar. Aber auf dem Fußballplatz hatte er dann immer diese faszinierenden Momente.

Kannst du dich an dein erstes Spiel für den SV Herbern erinnern?

Daran kann ich mich kaum erinnern. Das liegt aber auch daran, dass ich einen ziemlich blöden Start beim SV Herbern hatte. Das war 2013. Ich habe die Vorbereitung mitgemacht, dann hat mir eine Lebensmittelvergiftung aber den Saisonstart vermiest. Ich habe 10 Kilo abgenommen und als Jugendspieler, der von außerhalb kam, war ich dann hinten dran. Gerade weil es körperlich sowieso schon ein großer Sprung war. Die ersten Spiele habe ich dann für die Reserve gemacht. Zu der Zeit habe ich mir viele Gedanken gemacht, ob ich nochmal eine Chance kriege, mich zu beweisen. Aber ich habe das erste Jahr dann abgehakt und danach lief es besser.

Gibt es einen Trainer, der dich besonders geprägt hat?

Das waren auf jeden Fall zwei Trainer. Zum einen Holger Bellinghof, mein Jugendtrainer in Rhynern. Er war der Trainer, von dem wir zum ersten Mal auch taktisch viel mitbekommen haben. Mit Videoanalysen, Coaching zum Verteidigerverhalten und in Vieraugengesprächen. Und dann ist das auf jeden Fall Holger Möllers, der beim SV Herbern vier Jahre lang unser Trainer war. Er hat die Leidenschaft Fußball vorgelebt wie kein anderer. Er war sehr nah am Team, super kollegial und das hat sich auch auf den Zusammenhalt im Team ausgewirkt.

Welchen Profi hättest du gern als Mitspieler?

Das wäre wahrscheinlich Manuel Neuer. Nichts gegen unsere Torhüter. Aber gerade wenn du als Innenverteidiger mal einen Fehler machst, dann hast du die Hoffnung: „Ach, bei Manu wird schon nichts passieren“.

Dein bislang schönstes Erlebnis mit deinem Klub?

Das ist ganz klar der Kreispokalsieg gegen den FC Gievenbeck 2019. Wir haben 2:0 in Roxel gewonnen. Gievenbeck war damals zwei Ligen über uns, aber wir waren in dem Spiel die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.

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