Jannik Prinz spielt bereits seit vier Jahren für den Werner SC. © Timo Janisch
Adventskalender

Türchen 21: Warum Jannik Prinz fast sein erstes Spiel für den Werner SC verpasst hätte

Seit vier Jahren spielt Jannik Prinz mittlerweile für den Werner SC. In unserem Adventskalender erzählt er von besonderen Erinnerungen und warum er sein erstes Spiel fast verpasst hätte.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Heute an der Reihe: Jannik Prinz vom WSC.

Jannik Prinz spielt beim Fußball-Landesligisten Werner SC auf der Außenbahn. Trotz seiner beruflichen Situation, die den 24-jährigen dazu zwingt, nicht oft beim Training sein zu können, ist der Flügelspieler eine feste Größte in der Mannschaft von Trainer Lars Müller.

Der gebürtige Hammer spielte in seiner Jugend unter anderen bei Preußen Münster und der Hammer SpVg. Ein richtiges Idol hatte er in seiner Kindheit nicht. Aber ein Name fällt ihm dann doch ein: „Ich denke, wenn wir früher Mini-WM auf dem Bolzplatz gespielt haben, dann wollte ich immer Ronaldinho sein. Deswegen kann man diesen Spieler hier nennen.“

Beim Werner SC spielt er seit vier Jahren. Sein erstes Spiel für die Werner absolvierte er 2016. „Damals sind wir im Testspiel gegen den VfL Kemminghausen angetreten. Ich wurde für Daniel Durkalic eingewechselt und habe Marvin Bruland ein Tor vorgelegt“, berichtet Prinz.

Seinen ersten Einsatz hätte er beinahe verpasst. „Da ich vor meinem ersten Spiel für den WSC noch nie beim Training, geschweige denn am Platz war, musste ich die Adresse googlen. Leider hatte Google mir die falsche Adresse rausgesucht. Ich stand dann an irgendeiner falschen Adresse, sodass ich unseren damaligen Coach Kutte anrufen musste, weil ich keine Ahnung hatte wo ich hin musste.“

In seiner Karriere hatte er viele gute Trainer. „Durch meine Stationen bei Münster und bei der Hammer SpVg in der Herren-Oberliga, gab es natürlich ein hohes Niveau. Ich möchte da keinen herausnehmen. Auch bei Werne waren oder sind die Bedingungen unter Kurtulus Öztürk und jetzt bei Lars Müller sehr gut. Sie bringen viel Erfahrung mit, aber da bin ich ja leider nur freitags mit dabei“, sagte Prinz.

Könnte er sich einen Profispieler aussuchen, mit dem er mal gerne zusammengespielt hätte, dann würde er Joshua Kimmich vom FC Bayern München wählen. „Kimmich ist aktuell eine Maschine auf dem Platz und er ist der einzige Sechser, den ich gesehen habe, der mehr laufen kann als Yannick Lachowicz aus unserer Mannschaft“, berichtete Prinz mit einem Lächeln.

Mit dem WSC erlebte er einige schöne Momente. „Da denke ich natürlich an den Aufstieg in die Landesliga. Aber auch an unser letztes Spiel in der ersten Landesligasaison. Damals haben wir gegen den Spitzenreiter Borussia Emsdetten gespielt. Wir lagen hinten und das Spiel musste wegen des Gewitters unterbrochen werden. Dann haben wir noch 2:1 gewonnen und sind in der Landesliga geblieben. Für mich persönlich war es dann der Derbysieg in der vergangenen Spielzeit gegen den SV Herbern. Da konnte ich zwei Tore zum Sieg beisteuern“, erinnerte er sich.

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