Luca Dombrowski spielt seine erste Senioren-Saison beim SV Herbern. © Jürgen Weitzel
Adventskalender

Türchen 24: Luca Dombrowski war als Kind wahrscheinlich Miroslav Kloses größter Fan

Erst seit dem Sommer spielt Luca Dombrowski im Seniorenbereich für den SV Herbern. Doch hat er bereits ein Spiel erlebt, dass für ihn das schönste seiner Karriere war, wie er im Adventskalender erzählt.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Den Abschluss bildet nun Luca Dombrowski vom SV Herbern.

Luca Dombrowski (19) ist Abwehrspieler beim SV Herbern. Hier hat er von den Minikickern bis zur C-Jugend gespielt, bevor er für eine Saison zu Union Lüdinghausen wechselte. Nach drei Jahren bei Rot-Weiß Ahlen spielt er seit der A-Jugend wieder beim SVH.

Der 19-Jährige ist quasi mit dem Ball am Fuß aufgewachsen. In den Minikickern hat er beim SV Herbern angefangen – dementsprechend kann er sich auch nicht an sein allererstes Spiel für seinen Heimatverein erinnern. Dafür aber umso besser an das erste Spiel für seine jetzige Mannschaft. Schließlich spielt der junge Verteidiger auch erst seit dieser Saison für die erste Mannschaft des SVH. Hier stand er das erste Mal im Testspiel gegen den Westfalenligisten GW Nottuln auf dem Platz. „Da wusste ich, dass ich dieses Spiel nutzen möchte, um die Mannschaft und den Trainerstab von mir zu überzeugen“, erklärt er. Rückblickend glaubt er, dass ihm das gelungen sei.

Dabei war Dombrowski nicht immer Abwehrspieler. In der Jugend spielte er noch in der Offensive. Dementsprechend war auch ein bekannter deutscher Stürmer sein Kindheitsidol: Miroslav Klose. „Seine Kopfballstärke und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor haben mich beeindruckt. Außerdem hat mich seine positive menschliche Art begeistert“, erklärt er. Dombrowski war sogar ein richtiger Klose-Fan: „Ich hatte als Kind richtig viele Trikots mit seinem Namen“, sagt der 19-Jährige ein bisschen amüsiert.

Alle Trainer hätten ihn bislang geprägt

In der Jugend wurde er von seinem Vater und Mario Hesselmann trainiert. Schon von ihnen sei er stark geprägt worden: „Von der Jugend bis zum Seniorenbereich hat mich jeder Trainer auf seiner Weise geprägt“, glaubt der Außenverteidiger. Während er in der frühen Jugend die Grundlagen gelernt habe, sei bei Rot-Weiß Ahlen die Taktik und Cleverness dazugekommen. In der A-Jugend des SV Herbern unter Simeon Uhlenbrock habe sich das verfeinert und gefestigt. Doch Dombrowski glaubt nicht, am Ende seiner Entwicklung zu sein: „Auch bei meinem jetzigen Trainer Benjamin Siegert merke ich, dass ich schon noch viel bei ihm lernen kann.“

Ein Fußballer, von dem er auch viel lernen könnte, wäre bestimmt sein Traum-Mitspieler. Auch wenn Thiago Alcantara im zentralen Mittelfeld spielt. „Der ist immer anspielbar und hat eine herausragende Technik. Wie der seine Mitspieler in Szene setzt – einfach ein wahnsinniger Spieler“, schwärmt der 19-Jährige.

Dass man aber auch ohne Profi-Mitspieler schöne und erfolgreiche Spiele erleben kann, hat Luca Dombrowski diese Saison bereits gemerkt. Sein persönlicher Höhepunkt: das Testspiel gegen Preußen Münster in der Sommervorbereitung. „Alleine der Rasen und die Kulisse. Das war einfach ein rundum tolles Erlebnis“, erklärt Dombrowski, der in der 64. Minute eingewechselt wurde. Da ändert auch die 2:6-Niederlage nichts.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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