Jan Berger ist einer der Jüngsten beim TV Werne. © TV Werne
Adventskalender

Türchen 3: Was sich Jan Berger neben dem Handball von Pascal Hens abgeschaut hat

Jan Berger ist einer der jünsten Spieler bei den Handballern des TV Werne. In unserem Adventskalender spricht er über Pascal Hens, einen Meistertitel und ein Tor mit mehr Glück als Verstand.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Heute an der Reihe: Jan Berger von den Handballern des TV Werne.

Jan Berger ist mit 20 Jahren einer der Jüngsten bei den Bezirksliga-Handballern des TV Werne. Der gelernte Linksaußen bewies in der Saisonvorbereitung auch Qualitäten als Kreisläufer und wird seither auf beiden Positionen eingesetzt. Beim TV Werne ist er seit dem Jahr 2004 und fand innerhalb des Vereins über das Kinderturnen seine Passion für den Handball.

Wer war dein Kindheitsidol?

Das war Pascal Hens. Damals habe ich mir sogar seine Frisuren abgeschaut und wegen ihm den Irokesenschnitt getragen. Auch wegen seines Spitznamens Pommes ist er mir aufgefallen und im Gedächtnis geblieben.

Kannst du dich an dein erstes Spiel für den TV Werne erinnern?

An mein erstes Spiel kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, dafür aber noch an mein erstes Tor. Ich habe damals einen Jahrgang höher gespielt. Das müsste 2010 oder 2011 gewesen sein. Der Ball war viel zu groß für mich. Den konnte ich gar nicht richtig packen und dann ist er mir beim Torwurf aus der Hand gerutscht. Ich habe den Ball unfreiwillig angedreht und so um den Torwart herum ins Tor geworfen. Das war mehr Glück als Verstand. In der Saison habe ich nur zwei oder drei Tore geworfen, aber an dieses erinnere ich mich besonders gern.

Gibt es eine/n Trainer/in, der/die dich besonders geprägt hat?

Ja, das war Trixi Harhoff. Sie hat unseren 2000er-Jahrgang von der E-Jugend bis zur B-Jugend sechs Jahre lang trainiert. Sie hat uns in der Zeit alle sehr geprägt.

Welchen Profi hättest du gern als Mitspieler?

Juri Knorr. Er ist der erste Spieler des 2000er-Jahrgangs, der es in die Nationalmannschaft geschafft hat. Jetzt bei der Qualifikation für die WM im Januar 2021 ist er mir wegen seiner Spielweise, aber auch wegen seiner sympathischen und lässigen Art in Interviews aufgefallen.

Dein bislang schönstes Erlebnis mit deinem Klub?

In der Saison 2014/15 sind wir ungeschlagen Landesligameister geworden. Das war schon eine sehr besondere Saison. Damit verbunden war auch die Ehrung zur Mannschaft des Jahres, was für uns als Team auch ein sehr schönes Event war.

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