Tom-Louis Brinkmanns Idol ist der „echte“ Ronaldo. © David Döring
Adventskalender

Türchen 9: Aus diesem Grund würde Tom-Louis Brinkmann gerne mit Kevin Großkreutz zusammenspielen

Tom-Louis Brinkmann spielt in der zweiten Mannschaft des SV Herbern. In unserem Adventskalender sagt er, warum er und seine Mitspieler bei Auswärtsspielen die Schlüssel vom Platz bekommen.

Advent, Advent, ein Spieler erzählt seine Geschichten: Jeden Tag bis Weihnachten steht in unserem Adventskalender ein Spieler im Fokus. Alle haben die gleichen fünf Fragen gestellt bekommen. Die Antworten gibt es als Interview oder in Textform. Heute an der Reihe: Tom-Louis Brinkmann vom SV Herbern II.

Tom-Louis Brinkmann ist ein Eigengewächs des SV Herbern. Mit sieben Jahren war er bereits bei den Herberner Mini-Kickern am Start. Mittlerweile ist der Stürmer der SVH-Reserve 26 Jahre alt. Nach einem Abstecher über anderthalb Jahre bei Davensberg spielt er seit 2017 für die Kreisliga-A-Mannschaft des SV Herbern.

Wer war dein Kindheitsidol?

Auch wenn ich in meiner Kindheit eher defensiv gespielt habe, waren meine Idole Spieler wie David Beckham, Luis Figo, Zinedine Zidane oder Ronaldo. Ich war großer Real-Madrid-Fan in der Zeit als sie die Galaktischen genannt wurden. Sie hatten ein unfassbar starkes Kollektiv. Wenn ich einen Spieler nennen müsste, dann wäre das Ronaldo. Der echte Ronaldo, mit der Nummer 9. Von ihm hatte ich auch mein erstes Trikot. Das war ein Brasilien-Trikot, obwohl er bei der WM damals Deutschland abgeschossen hat.

Kannst du dich an dein erstes Spiel für den SV Herbern erinnern?

An mein erstes Spiel kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich weiß noch, dass wir eine sehr erfolgreiche Saison hatten als ich von der Jugend in die Senioren-Mannschaft gekommen bin. Das war damals noch im Altkreis Lüdinghausen. Ich kam aus der A-Jugend, aber hatte trotzdem gute Einsatzzeiten.

Gibt es einen Trainer, der dich besonders geprägt hat?

Auch wenn ich nur ein halbes Jahr unter ihm trainieren konnte, war das für mich ganz klar Thomas Berndsen. Unter ihm habe ich in der A-Jugend Landesliga am meisten gelernt. Er hat ein unglaubliches Fußballfachwissen, eine A-Lizenz und er hat glaube ich schon Teams bei Borussia Dortmund trainiert. An dieser Stelle möchte ich aber auch gerne meinem aktuellen Trainer Daniel Heitmann gratulieren, der vor kurzem Vater geworden ist.

Welchen Profi hättest du gern als Mitspieler?

Ich denke das wäre Kevin Großkreutz – weil er immer genau das macht und sagt, was er denkt. Immer frei Schnauze und nimmt kein Blatt vor den Mund. Er ist vielleicht nicht der beste Fußballer, aber kämpferisch gibt es keinen, der mehr Biss hat als er.

Dein bislang schönstes Erlebnis mit deinem Klub?

Hier fällt mir eigentlich kein besonderes Erlebnis ein. Die Spiele sind immer schön, aber nachher noch mit den Jungs in der Kabine zu sitzen, abzuhängen und ein zwei Bierchen zu trinken, ist eigentlich das Besondere. Nach Siegen schmeckt natürlich alles besser, das ist ja klar. Die Geselligkeit fehlt mir in der aktuellen Situation schon etwas. Auch die Auswärtstouren waren immer klasse. Wir waren eigentlich immer länger da als die Heim-Mannschaften und haben teilweise den Schlüssel bekommen, um nachher alles dicht zu machen.

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