Der Werner SC und der SV Herbern rund um Jannik Prinz (l.) und Johannes Richter werden einige neue Gegner in der kommenden Saison bekommen. © Jürgen Weitzel
Fußball

Vier Teams gehen, drei kommen: So könnte die Landesliga 4 in der nächsten Saison aussehen

Bis Mittwoch müssen die Amateurvereine melden, in welchen Ligen ihre Teams spielen werden. Wir werfen einen Blick in die Glaskugel für die Landesliga 4 mit dem SV Herbern und dem Werner SC.

Die Landesliga 4 mit dem SV Herbern und dem Werner SC war in der vergangenen Saison eine spannende Staffel. Sechs Vereine spielten im gesamten Verlauf der Spielzeit um den Aufstieg mit. Auch der SV Herbern und der Werner SC waren oben mit dabei. Dazu kamen noch die Derbys zwischen den beiden Teams, die regelmäßig für Spannung sorgen.

Am Liebsten hätten es die heimischen Vereine also, die Staffel würde im Kern so bleiben, wie sie es aktuell ist. „Wir wollen vor allem auch mit dem SV Herbern in der Liga bleiben – das ist für uns sowohl wirtschaftlich, als auch sportlich ein wichtiges Spiel“, sagt Thomas Overmann, Fußballvorsitzender des Werner SC, über die kommende Saison.

Aktuell sieht es wohl auch danach aus, als würde die Landesliga 4 im Großteil zusammenbleiben. Schließlich verlassen gleich vier Mannschaften die Staffel. Am unteren Ende der Tabelle ist da der SC Münster 08. Die Mannschaft hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison zurückgezogen und wird in der nächsten Spielzeit in der Bezirksliga spielen.

Dazu kommen dank der neuen Regelungen durch das Coronavirus gleich drei Aufsteiger. Westfalia Kinderhaus stand als Tabellenerster schnell aus Aufsteiger fest. Dazu kommen auch RW Deuten und der SV Mesum – drei starke Mannschaften also, die die Liga verlassen. Insgesamt sind es also noch zwölf Mannschaften, die in der Landesliga-Staffel 4 verbleiben. Genug Platz, um einige neue Teams aufzunehmen.

Die wahrscheinlichsten Neuzugänge in der Staffel sind wohl die SG Bockum-Hövel sowie der SV Drensteinfurt. Beide Teams steigen aus der Bezirksliga 7 in die Landesliga auf – Drensteinfurt als Meister und Bockum-Hövel als Herbstmeister. Für Herbern und Werne wären das wohl zwei gute neue Gegner: Beide Teams wären „kleine Derbys“ für die heimischen Mannschaften.

Dazu kommt noch eine starke Mannschaft. Denn auch der TuS Haltern II ist in die Landesliga aufgestiegen. Zwar wird die Mannschaft aufgrund des neuen Konzepts im Verein mit einem stark veränderten Gesicht auftreten, dennoch können sie aber sicherlich immer wieder auf Unterstützung aus der Oberliga-Ersten zurückgreifen.

Es könnte also erneut eine spannende Staffel werden für den SV Herbern und den Werner SC. Und da aus der Westfalenliga wohl keine Mannschaften absteigen, würden beide heimischen Teams in dieser Saison vermutlich um die oberen Plätze mitspielen.

Wie der FLVW am Ende aber wirklich über die Staffeleinteilung entscheidet, wird wohl Ende der Woche feststehen. Bis dahin haben alle Vereine ihre Mannschaften für die kommende Saison gemeldet.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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