Dennis Kozlik spielt bis diesen Sommer noch bei Eintracht Werne. © Marcel Witte

Von Eintracht Werne zu GS Cappenberg: Dennis Kozlik hat keinen sportlichen Wechselgrund

Gleich zwei Spieler von Eintracht Werne wechseln im Sommer zu GS Cappenberg. Einer von ihnen ist Dennis Kozlik. Der Grund hat aber nur wenig mit der sportlichen Situation zu tun.

Wohl gefühlt hat sich Dennis Kozlik bei Eintracht Werne durchaus – das stellt er auch im Gespräch immer wieder klar. Im Sommer 2017 war er zu den Evenkämpern gekommen. Die aktuelle ist für ihn also bereits die vierte Saison im Dahl.

Aber es wird auch seine Letzte sein. Zur neuen Spielzeit wechselt Dennis Kozlik, genauso wie Teamkollege Alex Griskevic, zu GS Cappenberg. Die Cappenberger spielen in der Parallelstaffel der Kreisliga A Unna/Hamm und stehen dort derzeit auf Tabellenplatz 13.

„Ich habe bei Eintracht wenig gespielt“

Einer der Gründe für seinen Wechsel ist wohl der Offensichtlichste. „Ich habe bei Eintracht wenig gespielt, weil die Konkurrenz in der Mannschaft groß war. Das will ich jetzt ändern“, sagt Kozlik. Die Statistik von dieser Saison zeigt zwar Einsätze in drei von fünf Spielen – aber nur 35 Einsatzminuten.

Doch ein zweiter Grund wog noch viel schwerer. „Ich habe mit Alex einen Freund, der mit mir wechselt. Aber ich habe auch in der Mannschaft schon einige Kumpels, mit denen ich zusammenspielen wollte“, sagt Kozlik. „Auch der Trainer kam supernett rüber. Ich glaube, das Gesamtpaket passt einfach.“

Seine Kumpels waren es auch, die für seine und Griskevics Verpflichtung verantwortlich waren. „Die Jungs haben mal nachgefragt beim Trainer, ob der uns gebrauchen kann“, erzählt Dennis Kozlik. „Dann haben wir uns mal getroffen und da war auch das Interesse von Cappenberg auf jeden Fall da.

Eintracht Werne verlässt er aber nicht mit bösem Blut. „Ich verstehe mich immer noch super mit allen da. Das ist eine tolle Mannschaft, die viel erreichen kann. Ich bin auch mit einigen privat befreundet, da wird der Kontakt bleiben“, so Kozlik.

Dennis Kozlik will GS Cappenberg unbedingt weiterhelfen. © GS Cappenberg © GS Cappenberg

Seine neue Mannschaft kennenlernen konnte Kozlik aufgrund der Corona-Pandemie bisher nicht wirklich. „Klar, das ist jetzt natürlich schwieriger“, sagt er. „Aber einige sind ja Kumpels, andere kenne ich schon aus Werne. Das wird es mir sicherlich leichter machen, mich in der Mannschaft direkt einzuleben, wenn es wieder losgeht.“

Auch spielerisch will er seinem neuen Team weiterhelfen. „Ich spiele meistens als Sechser, da kann ich gut Bälle verteilen“, sagt er. „Es wäre schön, wenn ich so der Mannschaft helfen könnte, in der Liga noch besser dazustehen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening