Nico Holtmann ist in der Abwehr des Werner SC gesetzt. © Timo Janisch
Fußball

WSC-Dauerbrenner Nico Holtmann kann es mit jedem – ärgert sich aber trotz gelungenen Saisonstarts

Nico Holtmann hat in der Abwehr des Werner SC einen Stammplatz sicher. Zuletzt hatte er aber unterschiedliche Mitspieler an seiner Seite. Den Saisonstart bewertet er als gut - eigentlich.

Vier Spiele hat der Werner SC in dieser Saison bislang gespielt. Vier Mal stand Nico Holtmann in der Startelf. Der Werner ist ein fester Bestandteil der Abwehr des Landesligisten. Zuletzt hatte er aber unterschiedliche Mitspieler neben sich auf dem Platz.

Verletzungsbedingt stand Zoran Martinovic, normalerweise neben Holtmann in der Defensive gesetzt, nur in zwei Partien auf dem Platz. In den anderen beiden Spielen übernahm Neuzugang Maurice Goebel, der in diesem Sommer vom BV Lünen kam, die Position.

„Ich spiele mit dem, der mit mir aufgestellt wird“

Für Nico Holtmann allerdings ist es fast schon egal, wer neben ihm in der Abwehr des Werner SC aufläuft. „Natürlich sind Zorro und ich gut miteinander eingespielt“, sagt der Werner. „Aber ich spiele mit dem, der mit mir aufgestellt wird. Maurice hat es gegen Haltern auch wieder gut gemacht. Die Sicherheit habe ich mit jedem Mitspieler. Schließlich sind alle Jungs bei uns im Kader auf dem Landesliga-Niveau.“

Das zeigte sich auch in den bisherigen Saisonspielen. Von vier Partien verlor der WSC bisher keine einzige. Es gab zwei Siege und zwei Unentschieden, dazu in allen Spielen eine gute Leistung. „Ich glaube, alles in allem kann man mit dem Auftakt durchaus zufrieden sein“, so Holtmann.

Natürlich sieht auch der Abwehrspieler immer wieder Verbesserungspotenzial. „Ich denke, wir hätten zum Beispiel gegen Wettringen die drei Punkte mitnehmen müssen“, sagt Holtmann. „Aber es gibt ja meistens Möglichkeiten zur Verbesserung. Wir müssen uns immer weiter verbessern.“

Der Werner SC ist ungeschlagen, aber auch noch nicht ohne Gegentor

Eine Sache, die Holtmann besonders gerne korrigieren möchte, ist die Gegentor-Statistik des Werner SC. Obwohl der Landesligist bislang ungeschlagen ist, ging noch keine Partie ohne Gegentor aus. „Für einen Abwehrspieler ist das natürlich besonders ärgerlich“, gibt Nico Holtmann zu.

Dabei blickt er auch auf die vergangenen Saisons zurück. „Seit ich hier bin, war es oft eine Grundlage für die Siege, dass wir zu Null gespielt haben“, erklärt Nico Holtmann. „Da wollen wir natürlich wieder hinkommen und auch mal wieder ein Spiel ohne Gegentor spielen.“

Die Chance dazu bekommt der Werner SC schon am Sonntag. Dann geht es auf dem heimischen Kunstrasen gegen den FC Viktoria Heiden. Der ist auf dem Papier mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen deutlich schlechter gestartet als der Werner SC.

Dennoch will Nico Holtmann die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Seit ich hier bin, waren es gegen Heiden immer enge Spiele. Außerdem ist diese ganze Liga schwer vorhersehbar – da kann jeder jeden schlagen. Außer der IG Bönen gibt es eigentlich keine Favoriten.“

Anpfiff zur Partie ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Werner SC im Lindert.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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