Tim Abdinghoff will so schnell wie möglich wieder auf den Platz © Helga Felgenträger
Fußball: Landesliga

WSC-Nachwuchsstürmer Tim Abdinghoff sieht sich selbst noch nicht in der Startelf

In den letzten drei Spielen stand er im Landesliga-Kader des Werner SC, dann aber kam die „Corona-Pause“ und bremste Nachwuchshoffnung Tim Abdinghoff vorerst aus. Davon will sich der 19-Jährige aber nicht aufhalten lassen.

„Bis zur ersten Elf fehlt schon noch ein großes Stück, aber ich bin dran“, sagt Tim Abdinghoff, Nachwuchshoffnung des Werner SC, über seine erste Saison im Seniorenfußball. In den letzten drei Partien des Landesligisten hatte der 19-jährige Stürmer den Sprung in den Kader geschafft. Beim 2:0 Heimsieg gegen Haltern, beim 3:0-Heimerfolg gegen den SV Dorsten-Hardt und beim 2:1-Auswärtssieg beim FC Viktoria Heiden hatte Abdinghoff auf der Bank gesessen.

„Für mich war das schon irgendwie ein Rückschlag. Natürlich war das bitter, und natürlich war ich echt traurig, dass ich mich nicht weiter empfehlen konnte“, sagt er. „Ich war ja dran, und ich hätte gerne die ein oder andere Spielminute gesammelt.“ Dieser Rückschlag ist für den ambitionierten Torjäger allerdings kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen – ganz im Gegenteil: „Ich werde das schaffen“, ist er sich sicher.

Tim Abdinghoff: „Körperlich geht‘s im Seniorenfußball richtig zur Sache“

Der Wechsel in den Seniorenfußball war für Abdinghoff „nicht einfach“. Der größte Unterschied sei die Physis gewesen: „Körperlich geht‘s im Seniorenfußball richtig zur Sache. Da hatte ich wirklich mit zu kämpfen und habe die komplette Vorbereitung gebraucht, um mich daran zu gewöhnen“, sagt er.

Die zweite große Umstellung war für ihn „der Wechsel von der Kreisklasse in die Landesliga“. Dort werde „natürlich besonders läuferisch mehr erwartet“ als in den unteren Ligen. Das Problem des Lockdowns und der damit verbundenen Trainings- und Spielpause hätte ihm den Einstieg in den Seniorenfußball zusätzlich erschwert. „Da fehlt einem echt die Murmel am Fuß“, hadert der 19-Jährige.

Seine Mitspieler und sein Trainerteam hätten ihn „beim Einstieg aber so gut es geht unterstützt“, freut sich Abdinghoff. „Die haben mich richtig gepusht, und gerade der Trainer hat mir immer wieder gesagt: „Spiel frei auf und mach dein Ding:“ Dieser Zuspruch hätte ihm die Nervosität, die am Anfang immer dabei gewesen sei, spürbar genommen.

Tim Abdinghoff: „Eine Ehre da mitzuspielen“

„Das ist eine Ehre da mitzuspielen. Und wenn man das hört, ist es auch leichter die Aufgaben umzusetzen und die Erwartungen zu erfüllen“, bilanziert der Nachwuchsstürmer seine ersten Monate im Kader des Landesligisten. Auf den Neustart ist er „richtig heiß“: „Ich habe richtig Bock mit der Truppe auf dem Platz zu stehen, was zu lernen und will den Sprung in die Startelf schaffen.“

Dabei setzt er besonders auf die Expertise seines Trainers Lars Müller: „Das, was der Trainer mir sagt, ist mir sehr wichtig. Er hat die Erfahrung, und ich will, dass er mit mir zufrieden ist.“

Mit Blick auf den Rest seiner ersten Seniorensaison hat sich der 19-Jährige auch ein paar Ziele gesetzt. Er will „unbedingt am Ball bleiben“, „sich empfehlen“ und so im Laufe der Saison noch „die ein oder andere Minute Einsatzzeit kriegen“. Um dann irgendwann aber den Sprung in die Startelf zu schaffen, müsse er „körperlich noch ein bisschen was drauflegen“, ist sich die Werner Nachwuchshoffnung Tim Abdinghoff sicher.

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