Erst im Oktober stellten die LippeBaskets Yvan Noubissi offiziell vor. © Isabell Michalski
Basketball

Yvan Noubissi muss auf ein LippeBaskets-Highlight weiter warten

Yvan Noubissi war ein etwas überraschender Neuzugang. Erst im Oktober stieß er zu den LippeBaskets dazu. Seine Vorfreude auf ein Highlight bei den LippeBaskets dauert aber immernoch an.

Lange sah es danach aus, als würden die LippeBaskets in dieser Saison keinen festen Neuzugang für die erste Mannschaft mehr bekommen. Schon lange hatte Trainer Christoph Henke nach einem Neuzugang gesucht. Im Oktober ist er dann endlich fündig geworden: Yvan Noubissi verstärkt nun das Team.

Als er vor ein paar Wochen zu den LippeBaskets wechselte, freute er sich unter anderem auf eine Sache: die Fans. In kaum einer Halle in der zweiten Regionalliga sind bei jedem Spiel so viele Zuschauer dabei, die ihre Mannschaft unterstützen.

Auch Noubissi erlebte diese besondere Stimmung bereits hautnah. „Ich habe damals das Aufstiegsspiel zusammen mit Barop gegen die LippeBaskets in Werne gespielt. Das war Wahnsinn, die Halle war total voll und die Stimmung toll“, erinnert sich der Neuzugang.

Bis er nun aber die Unterstützung der Fans für sich selbst erleben kann, dauert es noch ein wenig. Statt wie geplant im Oktober, starten die Basketballer jetzt im Januar – frühestens. „Das ist schade, aber eigentlich haben die meisten da ja auch schon mit gerechnet“, sagt Noubissi.

Doch auch wenn die Saison noch nicht gestartet ist – die Füße hoch legen will Yvan Noubissi in der basketballfreien Zeit auch nicht. „Ich war schon ein paar Mal joggen, springe Seilchen und mache Stabi-Übungen“, erzählt er. „Man muss sich ja jetzt anders fit halten, wenn man nicht in die Halle kann.“

Einen Monat hatte Noubissi vor dem Lockdown etwa mit der Mannschaft trainiert. „Das war natürlich noch nicht so lange“, gibt er zu. „Aber wir harmonieren gut. Die Jungs haben es mir leicht gemacht, mich direkt wohlzufühlen.“

Einen Vorteil hatte er bereits, bevor er zu den LippeBaskets kam. „Ich habe ja schon ein paar Spiele gegen die Jungs gemacht in den letzten Jahren“, erzählt er. „Das macht es mir jetzt natürlich einfacher, weil man sich da schon ein paar Mal unterhalten hat und vom Sehen kennt.“

Jetzt hat er seine Mannschaft aber schon wieder einige Wochen nicht gesehen – der Lockdown verbietet ja nicht nur die Spiele, sondern auch das Training. Wie lange das noch so sein wird, kann Noubissi nicht einschätzen. „Das werden wir sehen“, sagt er. „Wir müssen jetzt einfach mal abwarten. Ich hoffe, dass wir möglichst schnell wieder in die Halle und auch richtig spielen können. Dann können wir auch hoffentlich bald wieder mit den Fans feiern.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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