Wernutopia 2019: 150 Kinder stürmen die ehemalige Wienbredeschule

Ferienstadt Wernutopia

150 Schüler eroberten am Montag die ehemalige Wienbredeschule. Bäcker, Tischler, Häuslebauer zogen in die Klassenräume ein und gründeten ihre eigene Stadt – Wernutopia. Hier gibt es die Fotos.

Werne

, 15.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Wernutopia 2019: 150 Kinder stürmen die ehemalige Wienbredeschule

Als Journalisten versuchten sich die Wernutopia-Kinder. © Helga Felgenträger

Auch dieses Jahr hat die Kinderstadt Wernutopia wieder für sechs Wochen ihre Tore geöffnet. Alles, was sonst nur den Erwachsenen vorenthalten ist, dürfen jetzt auch Kinder. Einen Job suchen, kochen, backen, einen Bürgermeister wählen oder einen Kiosk führen. Mittwochs unternehmen die Kinder dann gemeinsam einen Ausflug.

Das Arbeitsamt vergibt die Jobs

Zum Start suchten sich die Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, mehr als die Hälfte kommen aus dem Offenen Ganztag der Grundschulen, beim sogenannten Arbeitsamt einen Job aus.

„Am beliebtesten war der Beruf des Bäckers“, stellte Dagmar Reuter vom Jugendamt der Stadt Werne am Montag (15. Juli) fest. Ebenso beliebt war auch das kleine Journalistenbüro. Fleißig fotografierte die neunjähige Jolien Marie die Teilnehmer von Wernutopia und fragte sie nach ihren Berufen aus. Im Anschluss fertigen die Kinder eine Schülerzeitung.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Viele Bilder vom Start der Ferienstadt Wernutopia

Das Kinderferienprogramm der Stadt Werne ist am Montag gestartet. 105 Kinder eroberten die ehemalige Wienbredeschule und zogen mit ihren Angeboten in die Klassenräume ein. Am beliebtesten war der Beruf des Bäckers oder Verkäufers. Mit Funny Money wurden die jungen Handwerker und Dienstleister belohnt. Davon durften sie sich dann anschließend im Kiosk etwas kaufen.
15.07.2019
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Einen Pfirsich-Schmand-Kuchen backten die Kinder. Einer der beliebtesten Berufe in Wernutopia war der Beruf des Bäckers. Die ersten drei Wochen spielt Wernutopia in der Wienbredeschule, in der zweiten Hälfte findet der Ferienspaß im Jugendzentrum Juwel statt. "Hierfür gibt es noch freie Plätze", sagt Dagmar Reuter vom Jugendamt der Stadt Werne.© Helga Felgenträger
Häuser aus Pappkartons bauten sich die Kinder. Auch dieses Jahr hat die Kinderstadt Wernutopia wieder für sechs Wochen ihre Tore geöffnet. Alles, was sonst nur den Erwachsenen vorenthalten ist, dürfen jetzt auch Kinder. Einen Job suchen, kochen, backen, einen Bürgermeister wählen oder einen Kiosk führen. Mittwochs unternehmen die Kinder einen Ausflug.© Helga Felgenträger
Gleich am ersten Tag wählten die Bürger von Wernutopia ihren Bürgermeister. Der Stadtrat war auf Stimmenfang. Denn wie auch wie im richtigen Leben gibt es Jemanden, der sich um die Stadt kümmert. Also wird jede Woche ein Kind zum Bürgermeister/in gewählt. An den können sich die Kinder wenden, wenn sie Vorschläge oder Verbesserungen für die Stadt haben.© Helga Felgenträger
Nach dem Ankommen meldet sich jedes Kind beim Arbeitsamt, um sich einen Job für den Tag auszusuchen. Auch am Beruf des Journalisten versuchen sich die Wernutopia-Kinder. Wie im richtigen Leben stehen viele Berufe zur Auswahl: Reporter bei der Zeitung oder dem Radio, Bäcker, Profisportler oder Mitarbeiter im Reisebüro. Als Lohn gibt es Funny Money.© Helga Felgenträger
Die Währung in der Stadt heißt Funny Money. Für die Arbeit in dem Job erhalten die Kinder am Ende die Funny Moneys. Mit diesen speziellen Geldscheinen können sie in ganz Wernutopia bezahlen. Jeden Morgen melden sich die Kinder als erstes beim Einwohnermeldeamt an. Dadurch wissen die Organisatoren sicher, dass jedes Kind gut in Wernutopia angekommen ist. © Helga Felgenträger
In der Malwerkstatt entstanden hübsche Sonnenaufgänge.© Helga Felgenträger
Auf die frischgemahlten Bilder kippten die jungen Künstler zur Verzierung eine kleine Lage Sand.© Helga Felgenträger
Unter diesen Berufen konnten sich die Kinder einen Job aussuchen.© Helga Felgenträger
Bei den Mitarbeitern Celine Mürmann und Fabian Langenkämper konnten sich die Kinder einen Job aussuchen.© Helga Felgenträger
Josephine malte das Plakat für den Kiosk-Verkauf.© Helga Felgenträger
Einer der beliebtesten Berufe in Wernutopia war der Beruf des Bäckers.© Helga Felgenträger
In der Werkstatt fertigten die Kinder Holzarbeiten.© Helga Felgenträger

Die ersten drei Wochen spielt Wernutopia in der Wienbredeschule, in der zweiten Hälfte findet der Ferienspaß im Jugendzentrum Juwel statt. „Hierbei gibt es sogar noch freie Plätze“, weist Reuter auf die vierte und fünfte Woche hin, zu der noch Anmeldungen möglich sind.

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