Ein Mediziner bereitet in Werne die Spritzen vor. © Jörg Heckenkamp
Corona-Impfung in Werne

2192 Impfberechtigte: Stadt Werne schreibt diese Woche Über-80-Jährige an

Die Stadt Werne schreibt in dieser Woche 2192 impfberechtigte, Ü-80-Jährige an. Die können ab dem 25. Januar einen Termin reservieren. Für Nichtberechtigte findet der Kreissprecher klare Worte.

Die Stadt Werne verschickt seit Dienstag (19. Januar) Anschreiben an die 2192 Bürger, die als Über-80-Jährige als erstes berechtigt sind, sich im Impfzentrum in Unna impfen zu lassen. Bis Ende der Woche, so schätzt Ordnungsdezernent Frank Gründken, werden alle in der ersten Runde Berechtigten ihren Bescheid erhalten haben.

„Wir haben das über das Einwohnermeldeprogramm ausgewertet und aus den Adressen einen Serienbrief gemacht, den wir mit dem Kreis Unna abgestimmt haben“, so Gründken. Ab dem 25. Januar können sich die Impfberechtigten vorrangig über die Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) www.116117.de einen Termin reservieren oder aber sich telefonisch an die KBV wenden (Tel. 0800/116117-02).

Neben der Wegbeschreibung zum Impfzentrum in Unna werden die Ü-80-Jährigen auch gebeten, sich mithilfe von Bekannten oder Verwandten nach Unna bringen zu lassen. Für schwerbehinderte Personen gibt es außerdem Fahrdienstangebote der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Wer keine Impfberechtigung hat, wird nach Hause geschickt

Die Terminvergabe ist ab dem 25. Januar möglich. Neben der Gesundheitskarte sollen die Berechtigten auch den Impfausweis mitbringen. Klar ist: Ohne Termin keine Impfung. Max Rolke, Sprecher des Kreises Unna, macht außerdem klar: Eine Impfung bekommt nur, wer auch berechtigt ist. Und als Berechtigungsdokument dient in diesem Fall der Personalausweis. Das Anschreiben diene als zusätzliche Legitimation.

Dass Personen, die gar nicht impfberechtigt seien, sich über die 116117 einen Termin reservierten, sei gar nicht zu verhindern. Aber spätestens bei der Überprüfung im Impfzentrum sei für denjenigen dann Schluss. „Die werden dann abgewiesen und dürfen wieder nach Hause fahren. Es sollte ganz klar sein: Nur wenn man dran ist, dass man auch geimpft wird“, so Rolke.

Wann die Gruppe der Über-80-Jährigen durchgeimpft sein wird, das sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, so Gründken. „Ich glaube, da muss man jetzt erstmal die Erfahrungen sammeln.“ Wer keine Impfung in Unna wahrnehmen könne, werde zu einem späteren, noch unklaren Zeitpunkt durch einen Hausarzt oder bei einem Hausbesuch geimpft werden können, so Gründken.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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