40 Tonnen Hilfsgüter für Transsilvanien

WERNE Mit 40 Tonnen Hilfsgütern startet heute Nacht ein LKW von Werne nach Rumänien. Am Steuer sitzen der Fahrlehrer Niels Ewens und Tamara Schultze. Sie wollen in drei Tagen die gut 3200 lange Strecke gemeistert haben.

von Von Rudolf Zicke

, 21.09.2007, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tamara Schultze, Kerstin Sträter, Niels Ewens und  Norbert Sträter beluden am Freitag den LKW mit  40-Tonnen Hilfsgütern.

Tamara Schultze, Kerstin Sträter, Niels Ewens und Norbert Sträter beluden am Freitag den LKW mit 40-Tonnen Hilfsgütern.

Ziel sind die transsilvanischen Orte Fiser und Rupea. Dort befinden sich ein Altenheim, ein Kinderheim sowie eine Ausbildungsstätte für junge Leute, die sonst in der ausgesprochen armen Region kaum eine Chance hätten, einen Beruf zu erlernen.

Fleischwolf an Bord

Der 40-Tonner aus Werne hat unter anderem Kleiderspenden, Möbel, Krankenbetten, 50 Rollatoren, Rollstühle und Gehhilfen sowie Haushaltswaren, Nähmaschinen und sogar einen Fleischwolf an Bord.

Zweiter Transport

Die "Transsilvanien-Hilfe" hat der Lüdinghausener Guntram Paichert ins Leben gerufen. Der inzwischen 75-Jährige wird in Werne insbesondere durch den Fahrschulinhaber Norbert Sträter und dessen Frau Kerstin tatkräftig unterstützt. Mit ihrer Hilfe kann somit heute Nacht der zweite Transport aus der Lippestadt auf die weite Reise in die Heimat Draculas geschickt werden.

Spendenkonto

Der nächste Hilfstransport soll im Frühjahr stattfinden. Auskünfte erteilt Norbert Sträter, Tel. 0171/5 80 40 84 oder 0171/8 08 04 14.

Spendenkonto bei der Volksbank Lüdinghausen: Verein Transsilvania, Kontonummer 31226600, BLZ 401 654 28.

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