57 Bewerber hoffen auf Stelle als Museumsleitung

Stadtmuseum Werne

Im Kulturamt der Stadt Werne stapeln sich die Bewerbungen für die Stelle der Stadtmuseumsleitung. Unter den Bewerbern gibt es einen leichten Frauenüberschuss. Die Stadt will nun alle Zusendungen sorgfältig prüfen. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, könnte aber ausgebaut werden.

WERNE

, 17.03.2016, 12:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
57 Bewerber hoffen auf Stelle als Museumsleitung

Für die Stelle der Museumsleitung haben sich 57 Kandidaten beworben.

57 Kandidaten machen sich Hoffnungen auf die Stelle der Museumsleitung. Wie Dezernentin Elke Kappen erklärte, haben damit 25 Männer und 32 Frauen nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. März ihren Hut in den Ring geworfen.

„Wir werden die Bewerbungen nun sichten und geeignete Kandidaten einladen“, so Kappen, die am Mittwoch jedoch noch keinen konkreten Zeitplan nennen konnte. Sie rechnet jedoch mit einem hohen Aufwand für die Sichtung der Einsendungen: „Auf den ersten Blick sind sehr viele qualifizierte Bewerbungen dabei.“ Offiziell sucht die Stadt Werne zum 1. Mai eine neue Museumsleitung, wenn Heidelore Fertig-Möller in den Ruhestand geht.

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Wie berichtet, hatte Bürgermeister Lothar Christ die 30-Stunden-Stelle eigenmächtig auf zwei Jahre befristet. Hintergrund dieser Entscheidung war, dass sich die Verwaltung die Möglichkeit offen halten möchte, zum Beispiel die Stundenzahl nach zwei Jahren zu ändern. Während eine Aufstockung kein Problem darstellt, gestaltet sich die weitere Reduzierung einer bereits bewerteten Stelle im öffentlichen Dienst wesentlich schwieriger, so die Argumentation des Stadtoberhaupts.

Mit der Entscheidung zog sich Christ den Unmut von Kulturfreunden und der Politik zu. Vor allem gab es Befürchtungen, dass durch die Befristung die Attraktivität der Stelle leiden würde. Diese Befürchtungen dürften nun erst einmal ausgeräumt sein.

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