Das AFG in Werne ist digitale Modellschule und profitiert von den Fördergeldern aus dem Digitalpakt Schule. v.l.: Thorsten Kluger (Projektmanager Zukunftsklassenprojekt), Schulleiter Marcel Damberg, Kathrin Kötter von der Stadt Werne, Stefan Böhm (Vorsitzender der Schulpflegschaft) und Maik Bäumer. © Carina Strauss
Schulen in Werne

820.000 Euro für die Digitalisierung an den Schulen in Werne

In den Ferien hat sich einiges getan in Sachen Digitalisierung an den Schulen in Werne. So wurden zum Beispiel 21 Kilometer Datenkabel verlegt. Und es sind weitere Maßnahmen geplant.

Auch in den Ferien standen die Schulen in Werne nicht still. So wurden das Anne-Frank-Gymnasium (AFG), die Marga-Spiegel-Sekundarschule, die Uhlandschule und die Kardinal-von-Galen-Schule weiter fit gemacht in Sachen Digitalisierung. Möglich gemacht haben das die Fördergelder im Rahmen des Digitalpaktes Schule. „Mit einem ersten Antrag nehmen wir 750.000 Euro in die Hand, um die Schulgebäude fit zu machen”, erklärte Kathrin Kötter, bei der Stadt Werne zuständig für die Bereiche Bildung, Kultur und Sport, im Rahmen eines Pressetermins am AFG. 90 Prozent davon stammen aus den Fördermitteln, 10 Prozent sind der Eigenanteil der Stadt Werne.

516.000 Euro wurden für die EDV-Verkabelung an den vier Schulen verwendet. Insgesamt wurden so rund 21 Kilometer Datenkabel an den Schulen verlegt, sowie fast 400 Datendosen angebracht.

Flächendeckendes W-Lan für Schulen in Werne

Außerdem befinde man sich derzeit in der Beschaffung von 170 Access-Points, so Kötter. Diese sollen für ein flächendeckendes W-Lan in den Schulen sorgen. „An den weiterführenden Schulen wurde das EDV-Netzwerk erweitert, an den Grundschulen wurde es eingeführt”, erklärt Kötter. „An der Uhlandschule wurde außerdem ein Serverraum eingerichtet.”

In den Ferien wurden am AFG 4700 Meter Datenkabel verlegt.
In den Ferien wurden am AFG 4700 Meter Datenkabel verlegt. © Carina Strauss © Carina Strauss

Hinzu kommt, dass die Schulen nun an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen. „Glasfaser ist ein absolutes Muss”, so Maik Bäumer, Lehrkraft und Mitglied im Kernteam „Digitale Schule” am AFG. „Wir versuchen, viele Dienste im Haus anzubieten. Aber es soll keinen Unterschied mehr machen, ob der Dienst nun von innen oder von außen kommt.”

Neue Computer für Sekundarschule

Von einem zweiten Antrag im Rahmen des Digitalpakts Schule profitiere vor allem die Marga-Spiegel-Sekundarschule, so Kötter. „Hier werden PCs in den Computerräumen und in den Klassenräumen ausgetauscht.” Doch damit soll es mit der Digitalisierung nicht vorbei sein. „Wir schauen natürlich, dass wir den Prozess weiter fortsetzen.”

Maik Bäumer ergänzt zum Abschluss des Gesprächs: „Digitalprojekte sind nie zu Ende.” Und Marcel Damberg, Schulleiter des AFG, stellt klar: „Man muss sich darüber im Klaren sein, dass diese technischen Geräte irgendwann ihren Lebenszyklus durchschritten haben. Das alles kostet Geld, aber es geht um die Zukunft unserer Kinder.”

Am AFG, das auch digitale Modellschule ist, hat man gerade erst nach 8 Jahren das Zukunftsklassenprojekt, begleitet von Projektmanager und stellvertretendem Schulleiter Thorsten Kluger, abgeschlossen. Mittlerweile haben alle Schüler und Lehrkräfte iPads. Damit befänden sich mehr als 700 Geräte im Netz, so Damberg. Das erfordere eben auch eine entsprechende Netzabdeckung.

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