Sieben Verletzte bei schweren Unfällen auf der A1: Gaffer tragen Mitschuld

A1-Unfälle

Mehrere Personen wurden am Samstag, 19. Oktober, bei zwei Unfällen auf der A1 verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Gaffer waren laut Feuerwehr der Grund für den zweiten Unfall.

Werne

, 20.10.2019, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sieben Verletzte bei schweren Unfällen auf der A1: Gaffer tragen Mitschuld

In diesem Mercedes wurde eine Person bei einem Unfall auf der A1 schwer verletzt. © Feuerwehr Werne

Zu zwei schweren Unfällen kam es am Samstag, 19. Oktober, auf der Autobahn 1 zwischen den Abfahrten Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen. Sieben Personen wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 13 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne zunächst zu einem Auffahrunfall auf die A1 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Dort fanden die Helfer fünf verunglückte Fahrzeuge mit insgesamt 13 betroffenen Personen vor. Dabei wurden fünf Personen verletzt, eine davon schwer. Wie genau es zu dem Unfall kam, war unklar.

Gaffer verursachen zweiten Unfall

„Die Feuerwehr sperrte zunächst die Autobahn in Richtung Köln vollständig ab, stellte den Brandschutz sicher und streute auslaufende Medien ab, während Rettungsdienst und die inzwischen eingetroffene Notärztin aus Werne sich um die Verletzten kümmerten“, berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Aufgrund der großen Anzahl an Betroffenen Personen sei ein weiterer Rettungstransportwagen aus Hamm nachalarmiert worden.

Sieben Verletzte bei schweren Unfällen auf der A1: Gaffer tragen Mitschuld

Die Autobahn 1 war zwischen den Anschlussstellen Hamm / Bergkamen und Hamm-Bockum / Werne in beide Richtungen für gut eine Stunde voll gesperrt. © Feuerwehr Werne

Noch während der Sicherungsmaßnahmen kam es durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn zu einem weiteren Unfall mit zwei Fahrzeugen. Von den drei beteiligten Personen verletzte sich eine schwer. „Die Einsatzkräfte teilten sich daher auf und sicherten zunächst auch diese Unfallstelle. Zur Abarbeitung der Lage wurde ein weiterer Rettungstransportwagen und die Löschgruppe Bergkamen-Rünthe auf die Gegenfahrbahn nachalarmiert“, so die Feuerwehr weiter.

Verletzte wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht

Die schwer verletzte und eine weitere leicht verletzte Person wurden in das Krankenhaus Lünen eingeliefert. Von den verbliebenen Verletzten kamen drei ins Krankenhaus Werne und zwei ins Krankenhaus Hamm. Hier wurden sie näher untersucht. Die Feuerwehren aus Werne und Rünthe unterstützte die Polizei bei den notwendigen Maßnahmen und reinigten die Fahrbahnen. Nach gut einer Stunde konnte jeweils eine Richtungsfahrbahn wieder freigegeben werden.

Sieben Verletzte bei schweren Unfällen auf der A1: Gaffer tragen Mitschuld

Immerhin sieben Verletzte und 16 betroffene Personen bedingen ein großes Aufgebot an Rettungsmitteln. © Feuerwehr Werne

Viele Helfer im Einsatz:
  • Im Einsatz waren der Löschzug 1 aus Werne Mitte mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften, die Feuerwehr Rünthe mit ebenfalls drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften, der Rettungsdienst und die Notärztin aus Werne mit zwei RTW und einem NEF, ein RTW aus Soest, ein RTW aus Hamm, ein RTW der Werkfeuerwehr Bayer, der Leitende Notarzt mit einem weiteren NEF, der organisatorische Leiter Rettungsdienst mit einem weiteren RTW, die Polizei mit zwei Streifenwagen und deren Besatzung.
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