Abendessen mit Marga Spiegel als Dankeschön

Unter-Bauern-Film

WERNE/HERBERN Einen gemütlichen Dinner-Abend mit Marga Spiegel durften die Gäste des Dortmunder Filmverleihs 3-L-Film im Wolfsjäger zu Herbern am Freitag genießen. Kinobetreiber und Gäste aus der Region waren geladen: als Dankeschön.

von Von Teja Heine

, 25.10.2009, 14:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einen "Abend der Champions" nannte Distributor Werner Wirsing die Veranstaltung, zu der er geladen hatte, um sich bei den Kinobetreibern der Region und den Zuschauern des neuen Films "Unter Bauern" zu bedanken. Plauderabend gewonnen

Vom derzeit laufenden Film mit Veronika Ferres und Armin Rohde seien gut 40 Kopien im Umlauf. 18 davon allein im Münsterland und nur 15 außerhalb von Nordrhein-Westfalen. Die eingeladenen Betreiber von sechs Filmtheatern spielten über die Hälfte des Gesamtumsatzes ein: Ansgar Esch (Münster), Karl Hövel (Dülmen und Coesfeld), Martin Temme (Ahlen), Luise, Wido und Jutta Wagner (Werne) und Robert Nieuwdorp (Lippstadt und Hamm) brachten jeweils einige ihrer Besucher mit. Diese hatten den genussvollen Plauderabend in einer Verlosung gewonnen.Buch zum Film

Natürlich drehte sich alles um die Hauptperson Marga Spiegel und die Verfilmung ihrer Erinnerungen. Ebenfalls zu Gast waren Schauspieler Martin Horn und Verleger Dr. Wilhelm Hopf, der das neue Buch zum Film vorstellte.Ganz besondere Stimmung am Set

Horn und Spiegel plauderten über die Entstehung des Kinostreifens und waren sich einig, dass am Filmset eine ganz besondere Stimmung vorgeherrscht hatte, nicht zuletzt durch Regisseur Ludi Boeken. Aus Werne hatten Maria und Willi Loose und aus Herbern Maria und Gerhard Budde das Glück, dabei zu sein.

Die Gäste wurden nicht nur mit kulinarischen Genüssen und interessanten Gesprächen beschenkt, sondern durften neben anregenden Gedanken und vollen Bäuchen auch eine DVD und das Buch von Marga Spiegel mit nach Hause nehmen. Die Autorin nahm sich Zeit für Gespräche und persönliche Signaturen und bezauberte die Gäste mit ihrer Vitalität und Herzlichkeit. "Spiegel steht für Versöhnung" brachte Gastgeber Wirsing es auf den Punkt und beschrieb die Atmosphäre des Abends in treffender Weise: "Das Vorurteil, die Münsterländer seien Sturköpfe, wird hier wohl widerlegt", stellte er erfreut fest. "Hier sitzen 40 Leute zusammen, die sich gar nicht kannten, und man hat das Gefühl, man ist auf einer Geburtstagsfeier!"

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