Ärger um Poller nun beendet? Stadt hat auf Posse um Begrenzung an der Fußgängerzone reagiert

mlzFußgängerzone Werne

An diesem Poller kamen Autos, sogar Lieferwagen, vorbei. Eine Abschreckung für einige Autofahrer war der Poller nicht. Sie fuhren trotz Verbots in die Fußgängerzone. Nun hat die Stadt reagiert.

Werne

, 23.02.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hat die Posse um den Poller an der Ecke Bült/Am Neutor nun ein Ende? Immer wieder sind einige Fahrer von Autos oder von kleinen Lieferwagen an der Verkehrsbegrenzung vorbei gefahren. Und das, obwohl Schilder längst auf das Verbot hinweisen und der Poller auch abschrecken sollte.

Doch einige unbelehrbare Verkehrsteilnehmer mogelten sich dennoch an dem Poller vorbei. Das war auch kein Problem. Schließlich war genügend Platz neben der Begrenzung.

Lücke neben dem Poller verkleinert

Doch nun hat die Stadt reagiert. Und die Lösung war denkbar einfach. Die Lücke zwischen Poller und angrenzendem Fahrradständer wurde verkleinert. Bereits in der vergangenen Woche habe man den Fahrradständer versetzt, erklärt Jürgen Menke aus dem Ordnungsamt der Stadt auf Anfrage.

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„Jetzt kann kein Autofahrer mehr dran vorbei fahren - es sei, denn man möchte sein Auto kaputt machen“, so Menke. Etwa 50 Zentimeter in Richtung Poller wurde der Ständer versetzt. Nun soll selbst ein Kleinwagen wie ein Smart nicht mehr hindurch passen. „Also ich würde es nicht versuchen“, sagt Menke.

Der Fahrradständer wurde weiter nach links versetzt. Nun ist die Lücke zum Poller (ist hier gerade abgesenkt auf der kleinen viereckigen grauen Fläche) so klein, dass kein Auto mehr hindurch passen kann.

Der Fahrradständer wurde weiter nach links versetzt. Nun ist die Lücke zum Poller (ist hier gerade abgesenkt auf der kleinen viereckigen grauen Fläche) so klein, dass kein Auto mehr hindurch passen kann. © Andrea Wellerdiek

Um das Fahren in der Fußgängerzone zu unterbinden, hatten die Verantwortlichen aus dem Ordnungsamt Ende Januar entschieden, den bereits vorhandenen Poller am Eingang der Fußgängerzone häufiger hoch zu stellen. Nun soll er wirklich gegen die unverbesserlichen Autofahrer helfen.

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