Das Team der Heiligabend-Aktion "Alle gemeinsam, keiner einsam" fuhr in diesem Jahr von Haus zu Haus. © Gutzat
Alle gemeinsam, keiner einsam

Alternative zur Heiligabend-Aktion löst viele Freuden-Tränen aus

Aufgrund der Corona-Situation konnte die Heiligabend-Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“ in diesem Jahr nicht stattfinden. Stattdessen gab es eine Alternative. Die sorgte für viele Freuden-Tränen.

Schon früh war klar, dass im Corona-Jahr die Heiligabend-nicht-allein-Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“ nicht in gewohnter Form als besinnlich-fröhliches Beisammensein stattfinden konnte. Die Organisatoren rund um Rebecca Gutzat und Martin Pausch ließen sich aber nicht entmutigen und organisierten eine Aktion, die sie Heiligabend „To go“ nannten. Was dahintersteckt: Sie haben „21 liebe Menschen zu Hause besucht“, sagt Rebecca Gutzat auf Anfrage der Redaktion.

Das Team der Aktion
Das Team der Aktion “Alle gemeinsam, keiner einsam” mit Karl-Heinz Klimecki, der für das Catering zuständig war. © Gutzat © Gutzat

Dabei handelte es sich um die Stammkunden der seit Jahren stattfindenden Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“. „Wir sind zu den Menschen nach Haus gefahren und konnten ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so die Organisatorin weiter. Mit im Gepäck waren die „Weihnachten-to-go-Tüten“, Geschenke, Bratapfelkuchen und als Weihnachtsessen Gans mit Klößen und Rotkohl.

Die Aktion kam sogar bei dem Großvater einer Familie bestens an, der ansonsten als Weihnachtsmuffel gilt und sich anschließend in aller Form und mit einem kleinen Geschenk bedankte.

Gutzat, Pausch und Co. zauberten den Alleinlebenden mit dieser Aktion nicht nur ein Lächeln ins Gesicht, sondern sorgten auch für viele Freudentränen. Die Organisatorin sagt dazu: „Auch wenn viele Tränen geflossen sind, werden wir niemals aufgeben und auch in diesen Zeiten niemanden vergessen.“ Sie wünscht allen Wernern ein besinnliches Weihnachtsfest und hofft, „dass wir nächstes Jahr wieder alle zusammen feiern können“.

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Jörg Heckenkamp

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