Drogen am Steuer

Amphetamine am Steuer: 24-Jähriger aus Werne von Polizei gestoppt

In Lüdinghausen hat die Polizei die Drogenfahrt eines 24 Jahre alten Mannes aus Werne gestoppt, der am Mittwochabend auf der B 58 unterwegs war. Auf ihn kommt nun ein Verfahren zu.
Ein Mann aus Werne ist am Mittwoch (10. Februar) unter Drogen von der Polizei angehalten worden (Symbolbild). © Victor Xok/Unsplash

Die Polizei hat am Mittwochabend (10. Februar) die Drogenfahrt eines 24 Jahre alten Mannes aus Werne in Lüdinghausen beendet. Offenbar hatte der Mann Amphetamine zu sich genommen, bevor er sich in das Auto setzte und losfuhr.

Die Polizei stoppte den 24-Jährigen gegen 18.35 Uhr, der auf der B 58 (Valve) unterwegs war. Dieser war im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle aufgefallen. „Sie stellten gerötete Augen bei dem Mann fest“, heißt es von der Polizeipressestelle aus Coesfeld. Ein Drogenvortest, den die Beamten vor Ort durchführten, fiel positiv auf Amphetamine aus.

Auf Werner kommt nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu

Die Beamten untersagten dem Werner die Weiterfahrt und nahmen den Mann mit auf die Wache, wo ein Arzt dem 24-Jährigen Blut entnahm. Auf den Mann kommt nun ein Betäubungsmittel-Verfahren (BTM) im Rahmen einer Ordnungswidrigkeit zu. Denn er habe weder eine andere Person gefährdet noch einen Unfall gebaut, wie Sascha Kappel, Polizeisprecher in Coesfeld, mitteilte.

Je nachdem, wie oft der Werner schon wegen BTM im Straßenverkehr aufgefallen ist, richtet sich auch das Bußgeld: Dieses reicht von 500 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot bei einmaligem Verstoß bis 1500 Euro, 2 Punkten und 3-monatigem Fahrverbot beim dritten Vergehen. So sieht es der Bußgeldkatalog für Fahrten unter Drogen und Alkohol vor.

Hätte der Werner durch seine Fahrt andere im Straßenverkehr gefährdet, hätten ihm im Rahmen einer Straftat 3 Punkte, der Entzug des Führerscheins, Freiheits- oder Geldstrafe. Dasselbe gilt für Alkoholfahrten ab 1,1 Promille. Ob der Werner schon einmal in diesem Zusammenhang auffällig geworden ist, ging aus den Unterlagen zu dem Fall am Donnerstagmorgen nicht hervor, so Kappel.

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