Schnee in Werne

Anhaltende Kälte: Feuerwehr Werne rüstet Fahrzeug mit Schneeketten auf

Die Feuerwehr in Werne hat ihr Löschgruppenfahrzeug in der Stadtmitte mit Schneeketten bestückt. Damit will die Feuerwehr auch in die ländlichen Bereiche noch schneller vordringen.
Das Fahrzeug der Feuerwehr ist mit einem Allradantrieb und diversen Sperren ausgestattet, um auch in unwegsamem Gelände nicht stecken zu bleiben. Jedoch sind die montierten Schneeketten auf verschneiten und vereisten Straßen nochmal ein Sicherheitsgewinn. © Feuerwehr Werne

Das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr in Werne in der Stadtmitte ist nun mit Schneeketten ausgestattet. Damit will die Feuerwehr auch in den derzeit verschneiten ländlichen Regionen schnell und sicher Hilfe leisten.

„Das winterliche Wetter mit den starken Schneefällen und Verwehungen vom Wochenende hält auch weiterhin Werne fest im Griff. Der Ausblick auf die kommenden Tage mit Tiefstwerten im zweistelligen Bereich unter Null zeigt, dass uns Schnee und Eis noch weiter begleiten werden“, teilt Oberbrandmeister und Feuerwehrsprecher Tobias Tenk mit.

„Schneeketten auf verschneiten Straßen ein Sicherheitsgewinn“

Das Fahrzeug sei „bereits vom Werk her geländegängig und es verfügt über eine gröbere Einzelbereifung als diverse andere Großfahrzeuge in der Wache am Konrad-Adenauer-Platz“, so der Oberbrandmeister weiter. Das Fahrzeug sei mit einem Allradantrieb und diversen Sperren ausgestattet, um auch in unwegsamem Gelände nicht stecken zu bleiben. „Jedoch sind die montierten Schneeketten auf verschneiten und vereisten Straßen nochmal ein Sicherheitsgewinn.“

Das Aufziehen der Schneeketten sei selbst für geübte Einsatzkräfte recht zeitaufwendig, und daher seien diese umgehend nach Bestätigung der Unwetterlage bestückt worden. „Der Nachteil der Schneeketten ist, dass die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometern begrenzt ist. Aber auf verschneiten bzw. vereisten Straße wird diese Geschwindigkeit eher sehr selten erreicht. Sicher Ankommen ist hier die Devise der Einsatzkräfte und speziell die der Maschinisten“, sagt Tenk.

Das Fahrzeug ist bereits vom Werk her geländegängig und es verfügt über eine gröbere Einzelbereifung als diverse andere Großfahrzeuge in der Wache am Konrad-Adenauer-Platz.
Das Fahrzeug ist bereits vom Werk her geländegängig und es verfügt über eine gröbere Einzelbereifung als diverse andere Großfahrzeuge in der Wache am Konrad-Adenauer-Platz. © Feuerwehr Werne © Feuerwehr Werne

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