Anne-Frank-Gymnasiasten verbringen zwei Wochen in Kentucky

Schüleraustausch

WERNE Die Welt von Coca Cola besuchen, einen Tag im Corvette Museum verbringen und dazu noch neue "Eltern" bekommen: Spannende zwei Wochen liegen vor 18 Schülern des Anne-Frank-Gymnasiums.

von Von Wiebke Plöger

, 30.10.2009, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Früh aufstehen heißt es für die Austauschschüler des Anne-Frank-Gymnasiums. Um 5 Uhr beginnt die Fahrt zum Flughafen Düsseldorf.

Früh aufstehen heißt es für die Austauschschüler des Anne-Frank-Gymnasiums. Um 5 Uhr beginnt die Fahrt zum Flughafen Düsseldorf.

Sie sind die erste Gruppe, die vom 2. bis 16. November zu einem Schüleraustausch nach Amerika fliegt. Begleitet werden die 16- bis 19-Jährigen von den Lehrerinnen Heike Armbrust und Birgit Berendes.

Ihr Ziel heißt Bowling Green in Kentucky, die Heimat der Partnerschule Warren Central High School. "Wir freuen uns schon sehr", sagt Heike Armbrust, die den Austausch initiiert hat, "die amerikanischen Kolleginnen haben uns ein tolles Programm zusammengestellt.20 Grad in Atlanta

Zunächst verbringen die Schüler drei Tage in Atlanta. In Bowling Green stehen, neben dem Besuch der High School, ein Freshman-Tag an der Uni, Football-Spiele, Homecoming und vieles mehr an.

Von der Einwohnerzahl ist die Stadt vergleichbar mit Werne. "Der Ort ist typisch amerikanisch", berichtet Schulleiter Heinz-Joachim Auferoth, "alles ist sehr großflächig." Einen öffentlichen Nahverkehr, wie wir ihn kennen, gebe es dort nicht. "Eure Gasteltern werden euch wahrscheinlich viel mit dem Auto hin und her fahren", so Auferoth.

Auch sonst werden die Schüler auf einige Unterschiede stoßen, zum Beispiel beim Klima. "Nächste Woche werden in Atlanta 20 Grad vorhergesagt, packt also lieber Übergangsjacken ein", instruiert Birgit Berendes ihre Schüler.Flüge umgebucht

"Viel zu verdanken haben wir dem Reisebüro Wagner", sagt Heike Armbrust, "sie haben uns gerettet." Vor vier Wochen fand die Lehrerin durch einen Zufall heraus, dass die Fluglinie Delta alle Flüge von Atlanta nach Deutschland Montag und Mittwoch gestrichen hatte. Daniela Krabs vom Reisebüro setzte alle Hebel in Bewegung, um den Flug umzubuchen. Nun fliegt die Gruppe einen Tag früher zurück als geplant: "Hoffentlich gesund, munter und mit der Zusage eines Gegenbesuches der Amerikaner", wünscht sich Heike Armbrust.

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