Ältere und immungeschwächte Patienten sollten die Impfung nach sechs Monaten auffrischen. © dpa (Symbolbild)
Coronavirus in Werne

Arzt aus Werne empfiehlt: Impfung sollte aufgefrischt werden

Nach sechs Monaten lässt der Schutz der Corona-Impfung nach. Dr. Peter Dercken aus Werne empfiehlt deshalb eine Auffrischung, allerdings nur für eine bestimmte Patientengruppe.

Das Jahr 2021 neigt sich langsam dem Ende zu und somit das erste, in dem eine Impfung gegen das gefährliche SARS-CoV-2-Virus möglich ist.

Mit den verstrichenen Monaten lässt allerdings der Impfschutz nach. Die Ständige Impfkommission (Stiko) weist eine bestimmte Patientengruppe deshalb darauf hin, die Impfung nach sechs Monaten aufzufrischen.

Dr. Peter Dercken aus der Gemeinschaftspraxis „Heuer Dercken“ in Werne folgt der Empfehlung. „Ältere Patienten ab 70 Jahren sollten sich erneut impfen lassen“, so der Internist. Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem, wie Organtransplantierte oder Chemo-Patienten, sollten dem Angebot folgen.

In der kalten Jahreszeit steigt Grippe-Risiko

„Die Nachfrage momentan ist nicht so hoch wie noch vor ein paar Monaten. Wir können das ganz in Ruhe abarbeiten“, sagt Dercken. So ließen sich aktuell rund 40 bis 60 Personen wöchentlich in seiner Praxis gegen das Virus impfen.

In der kalten Jahreszeit steigt auch das Risiko einer Grippe-Infektion. In diesem Jahr wird, begründet durch strenge Hygienerichtlinien und vorangegangene Kontaktverbote, eine große Welle erwartet.

„Für genaue Prognosen ist es noch zu früh, das lässt sich erst nach dem Jahreswechsel sicher feststellen“, so der Mediziner. Doch schon jetzt fällt Dr. Peter Dercken auf, dass die Frage nach Grippe-Impfungen groß ist: „Das ist auf jeden Fall mehr als in den vergangenen Jahren.“

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