Bauhof musste trotz Minusgraden in der Nacht nicht ausrücken

Winterdienst

WERNE Die Silos ist mit mehr als 70 Tonnen Salz und 15 Tonnen Sand gut gefüllt, seit fast acht Wochen steht der Plan für den Winterdienst - doch während viele Autofahrer die Scheiben an ihrem fahrbahren Untersatz frei kratzen mussten, konnte der städtische Bauhof erst einmal in Lauerstellung verharren.

von Von Rudi Zicke

, 14.10.2009, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bauhof musste trotz Minusgraden in der Nacht nicht ausrücken

"Wir hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwar Minus 1,7 Grad in Werne, wir mussten aber trotzdem noch nicht ausrücken", berichtete Bauhofleiter Jürgen Hetberg. Denn: Weil es nicht nur kalt, sondern auch ausgesprochen trocken war, bildeten sich auf den Werner Straßen und Gehwegen keine Eisflächen.

So konnten die zwei LKW, der Unimog, die beiden Schlepper und der Streuhänger in der ersten frostigen Nacht des Winters 2009/2010 im Stall, der achtköpfige Trupp des Streudienstes ruhig schlafen.Bis Sim-Jü kein Frost angesagt

"Das wird in den nächsten zwei Wochen wohl so bleiben", glaubt Hetberg, nachdem er beim Deutschen Wetterdienst die entsprechenden Daten abgerufen hat. Danach sind für Werne, etwa bis Sim-Jü, Tiefsttemperaturen von 3 bis 5 Grad, jedenfalls kein Frost, angesagt.

Doch selbst für den Fall, dass Väterchen Frost völlig unvermittelt zuschlagen sollte, ist der Bauhof gewappnet. Alles ist einsatzbereit, innerhalb von höchstens 20 Minuten könnten die ersten beiden Streufahrzeuge ausrücken", versichert der Bauhofleiter. Schneepflüge, Streugräte stehen parat, alle Maschinen sind geschmiert und getestet. Und in weiser Voraussicht hat Hetberg schon einen 25-Tonner mit Sand zum Abstumpfen von Straßen und Wegen geordert. "Ich rechne mit einem echten Wintereinbruch ungefähr Mitte November", so Hetberg - und dann können die Nächte für ihn und seine Leute verdammt kurz werden.

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