Berufungsprozess: Mutmaßlicher Seriendieb aus Werne hofft auf Bewährung

Landgericht Dortmund

Ein mutmaßlicher Seriendieb aus Werne soll für zwei Jahre ins Gefängnis. Vor dem Dortmunder Landgericht kämpft er aber noch um seine letzte Chance.

Werne

, 16.12.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 42-Jährige hat gegen seine Verurteilung durch das Amtsgericht Berufung eingelegt. Deshalb wird der Fall nun in Dortmund noch einmal komplett neu verhandelt. Das Ziel des Werners ist klar: Er will, dass die Vollstreckung der Haftstrafe noch einmal zur Bewährung ausgesetzt wird und er nicht jetzt schon den bitteren Gang hinter Gitter antreten muss.

Im neuen Jahr werden daher alle Fälle aus der Anklageschrift noch einmal behandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 42-Jährigen acht Diebstahlstaten vor - begangen zwischen Oktober 2013 und Februar 2018. Begonnen haben soll alles in den Umkleideräumen eines Unternehmens in Hamm, wo eine Geldbörse gestohlen wurde. Später soll der Angeklagte auch die Scheibe eines am Straßenrand abgestellten Autos eingeschlagen und aus dem Innenraum neben Geld eine Kettensäge gestohlen haben.

Darüber hinaus muss er sich wegen Diebstahls eines Rennrades in Werne, eines Trekkingrades in Ascheberg und eines E-Bikes in Lünen vor Gericht verantworten. Und auch auf der Sim-Jü soll der Dieb zugeschlagen haben. Dort stahl er angeblich im Oktober 2017 mehrere Starkstromkabel, um sie später auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen.

Weil alle Zeugen nicht mehr im Rahmen der Fortsetzungsfristen geladen werden können, geht der Prozess 2020 komplett neu los.

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