Betrug: Werner kassiert 2190 Euro Arbeitslosengeld, die ihm nicht zustehen

mlzBetrug in Werne

Weil er zu Unrecht 2190 Euro Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit in Werne erhalten hatte, wurde ein Werner wegen Betrugs verurteilt. Zu Gericht war er allerdings nicht erschienen.

von Jana Peuckert

Werne

, 24.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er wollte offenbar groß abkassieren. Doch jetzt kam einem 36 Jahre alten Mann sein Vorhaben teuer zu stehen. 2190 Euro Arbeitslosengeld 1 hatte der 36-Jährige zu Unrecht von der Agentur für Arbeit in Werne erhalten.

Betrug nennt das Strafgesetzbuch dieses Vorgehen. Dafür sollte sich der Mann vor dem Amtsgericht Lünen verantworten. Während zwei, als Zeugen geladene Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, pünktlich am Sitzungssaal erschienen, blieb der Platz auf der Anklagebank leer. Auch nach angemessener Wartezeit, fehlte von dem 36-Jährigen jede Spur.

Richterin entließ die Zeuginnen unverrichteter Dinge

Nachdem die Richterin die beiden Zeugen unverrichteter Dinge entlassen hatte, nahm sie sich die Akte des Angeklagten vor. Daraus ergab sich, dass sich der 36-Jährige auch in der Vergangenheit schon einiges hatte zu Schulden kommen lassen. Allerdings, so die Richterin, lägen die Vorstrafen schon lange zurück.

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft beantragte einen Strafbefehl. Damit zeigte sich die Richterin einverstanden. Und so lautete die Entscheidung am Ende 80 Tagessätze zu je 20 Euro. Der 36-Jährige hat nun zwei Möglichkeiten: Er kann den Strafbefehl mit den insgesamt 1600 Euro akzeptieren und den Betrag zahlen, oder Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen.

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