Bezirksregierung: Kokerei-Schadstoffe gelangen nicht in die Lippe – kein Handlungsbedarf

WERNE Das Grundwasser unter dem ehemaligen Kokereigelände der Zeche Werne ist zwar mit Schadstoffen belastet. „Es bewegt sich aber nicht in Richtung Lippe. Daher geht von dem Grundwasser keine Gefahr aus.“ Das erklärte am Donnerstag Jörg A. Linden, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg.

von Von Rudolf Zicke

, 26.03.2009, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bezirksregierung: Kokerei-Schadstoffe gelangen nicht in die Lippe – kein Handlungsbedarf

Das schadstoffbelastete Grundwasser unter der ehemaligen Zeche stellt laut Bezirksregierung keine Gefahr für die Lippe da.

Dass sich das Grundwasser nicht gen Lippe bewege und daher keine Bedrohung darstelle, belege laut Linden die seit 1995 laufende Beobachtung des Grundwassers, das so genannte Monitoring. Sollte sich an diesem stabilen Zustand jedoch etwas ändern, müsse saniert werden. Genau dies sei, so Jörg A. Linden, mit dem Weihbach geschehen. Da die Rohre undicht geworden und dadurch Schadstoffe in das Gewässer gelangt seien, würden sie auf Kosten des Bergbaus durch das Einziehen von Kunststoffrohren abgedichtet.

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