Zwischen Kino und Partnerschaftsuhr: Planungen für obere Bonenstraße vorgestellt

Innenstadtsanierung

Die Umgestaltung der oberen Bonenstraße bildet den Abschluss in Sachen Neugestaltung der Fußgängerzone. Mit dem Konzept soll unter anderem die Gastronomie gestärkt werden.

Werne

, 23.02.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwischen Kino und Partnerschaftsuhr: Planungen für obere Bonenstraße vorgestellt

Die obere Bonenstraße soll saniert werden. © Vanessa Trinkwald

Die Umgestaltung der oberen Bonenstraße wird vorerst den Abschluss in Sachen Neugestaltung der Fußgängerzone bilden. Laufen aktuell noch die Arbeiten am Moormannplatz (wir berichten fortlaufend), steht im Anschluss der Lückenschluss zwischen Kreisverkehr am Kino und Partnerschaftsuhr an – insgesamt sind das noch einmal 1296 Quadratmeter.

Eingang in die Innenstadt attraktiver machen

Architekt Martin Rogge, nach dessen Konzept von 2002 bereits die gesamte Innenstadt umgestaltet wurde, stellte die Planungen am Donnerstagabend (21. Februar) im Bauausschuss der Stadt Werne vor. Demnach soll die Gastronomie in diesem Bereich gestärkt und der Eingang in die Innenstadt als solcher besser zur Geltung gebracht werden.

Geplant ist eine neue Pflasterung und eine Rundbank an der Ecke Bült/Bonenstraße. Zusätzlich sollen weitere fünf Bänke aufgestellt werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Die bereits vorhandenen Bäume sollen bis auf eine Ausnahme stehen bleiben, hinzukommen drei Neupflanzungen und darüber hinaus zwölf Fahrradbügel.

Nicht alle Eingänge barrierefrei

In Sachen Barrierefreiheit musste der Architekt am Donnerstag kleine Abstriche machen. Stand jetzt wären 18 Eingänge der Läden und Gastronomiebetriebe barrierefrei, fünf hingegen nicht, was dem Alter der Gebäude geschuldet sei. Eine Leitspur, die bereits jetzt durch die Innenstadt verläuft, werde an dieser Stelle weitergeführt.

Eine geplante Treppenstufenanlage soll mit zwei Rampen erweitert werden, um den Zugang für Menschen mit einer Behinderung zu gewährleisten.

SPD und Grüne merkten an, Stromkästen für Veranstaltungen zu berücksichtigen und eventuell eine Ladestation für E-Bikes.

Die zu 70 Prozent mit Landesmitteln geförderten Kosten betragen insgesamt 470.000 Euro.
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