Brennendes Holzgestell sorgt für Feuerwehreinsatz

Im Thünen

Ein brennendes Holzgestell in einem Garten hat in der Nacht zu Samstag die Werner Feuerwehr auf den Plan gerufen. Nachbarn hatten das Feuer bemerkt, die Anwohner selbst waren nicht zu Hause. Nachdem der Brand zügig gelöscht worden war, blieb die Frage nach der Ursache. Dabei ist Brandstiftung nicht auszuschließen.

Werne

, 17.01.2016, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Samstagmorgen um 3.56 Uhr wurde der Löschzug Stadtmitte mit dem Alarmstichwort „Feuer 2“ zu einem Gebäude im Thünen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache war ein Holzgestell in einem Privatgarten in Brand geraten. „Es kann sein, dass es sich da um einen Arbeitstisch für den Garten handelte, genau konnte man es nicht mehr erkennen“, erklärte Brandinspektor Dr. Bodo Bernsdorf.

Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden

Die Flammen hatten nämlich bereits auf die Hecke übergegriffen. Die Feuerwehr entfernte schnell zwei Mülltonnen aus dem Gefahrenbereich und konnte den Brand schließlich schnell löschen. Ein Übergreifen auf die angrenzende Garage konnte glücklicherweise verhindert werden.

Obwohl mehrere Personen die Löscharbeiten von der Straße aus beobachteten, waren die Anwohner des Hauses offenbar nicht zu Hause. „Wir haben mehrmals geklingelt, aber es war niemand da“, sagte Bernsdorf.

Feuerwehr-Einsatz dauerte knapp eine halbe Stunde

Gegen 4:20 Uhr übergab die Feuerwehr, die mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war, die Einsatzstelle an die Polizei. Diese war mit zwei Streifenwagen vor Ort und übernahm die weitere Untersuchung. Der Rettungsdienst Werne sicherte den Atemschutzeinsatz. Der Einsatz war gegen 4:30 Uhr mit der Rückkehr ins Gerätehaus beendet.

Ob es sich bei dem Brand um Brandstiftung handelt, konnte der Brandinspektor nicht sagen. Er verwies aber auf die örtliche Nähe zum Beckingshof. Dort hatte es am 29. Dezember einen Fall von Brandstiftung gegeben.

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