Bürgermeister und Ratsmitglieder werden in einem Festakt verabschiedet

Verwaltung

WERNE Eine Ära endet am Montag, 19. Oktober. In einem Festakt im Alten Rathaus werden der erste sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt, Rainer Tappe, sowie acht Ratsmitglieder, zum größten Teil "alte Kämpen", verabschiedet.

von Von Rudolf Zicke

, 16.10.2009, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Tappe verlässt sein Büro.

Bürgermeister Tappe verlässt sein Büro.

Dabei handelt es sich um Heide Willimek, Paul-Heinz Kranemann; Andree Schulz, Thomas Voigt, Jürgen Grunewald, Jürgen Bosüner, Edgar Hanisch (alle CDU) und Reiner Wald (Grüne).

Der Nachfolger Tappes als Bürgermeister, Lothar Christ, und die neuen Ratsmitglieder sind zwar offiziell ab dem kommenden Mittwoch, 21. Oktober, im Amt; doch im Gegensatz zu Christ können die neuen Ratsherren- und -frauen noch nicht tätig werden.Erste Ratssitzung am 4. November

Sie müssen sich, das erklärte Stephan Elsner vom Verwaltungsservice der Stadt, bis zum 4. November gedulden: An diesem Tag findet die erste Ratssitzung der neuen Legislaturperiode statt, in der sich das Gremium konstituiert, die Besetzungen und die Vorsitze der einzelnen Ausschüsse festgelegt werden. Erst wenn dies geschehen ist, ist der Rat der Stadt Werne voll handlungs- und entscheidungsfähig.

"Bis dahin steht auch die neue Sitzungordnung im Rats- und Bürgersaal fest", versicherte Elsner. Da dem Stadt-"Parlament" künftig 46 statt 38 Mitglieder (plus Bürgermeister) angehören, muss "umgestellt" werden. Voraussichtlich werden sich CDU (16 Sitze) und SPD (11) als größte Fraktionen in Zweierreihen gegenübersitzen, FDP (9), Grüne (6) und UWW werden ihren Platz daneben finden.

Alle Ratsmitglieder haben ihre Wahl angenommen Der größere Rat erfordert auch die Investition in eine neue Mikrofon- und Lautsprecheranlage.

Im Übrigen, berichtete Stephan Elsner, haben zwischenzeitlich alle Ratsmitglieder erklärt, ihre Wahl, auch wenn sie für den einen oder anderen Kandidaten etwas überraschend gekommen sein mag, anzunehmen; in anderen Kommunen war dies nicht immer der Fall, so dass dort bereits Nachrücker zum Zuge gekommen sind.

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