Der Werner Unternehmer Robert Böcker ist tot

Plötzlich gestorben

Robert Böcker ist tot. Im Alter von 60 Jahren ist der Werner Unternehmer in der Nacht zu Sonntag plötzlich und unerwartet gestorben. Sein Tod erschüttert die Werner Öffentlichkeit, denn Böcker war nicht nur wirtschaftlich sehr erfolgreich, er hat sich auch vielfältig sozial engagiert.

WERNE

, 14.09.2014, 12:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Vorstandsvorsitzende der Böcker Maschinenwerke GmbH ist am Samstag plötzlich und unerwartet an einer Herzattacke gestorben - im Alter von 60 Jahren. Werne verliert mit ihm nicht nur einen Motor der heimischen Wirtschaft, sondern einen unermüdlichen Förderer. „Robert Böcker war ein Eckpfeiler für diese Stadt. Wo er überall gewirkt hat und jetzt fehlt, wird sich erst in Zukunft zeigen“, sagt Sparkassenchef Thomas Lohmann, der das Amt des Vorsitzenden in der Wirtschaftsinitiative „Wir für Werne“ bekleidet. Böcker war dort stellvertretender Vorsitzender. „Nicht nur sein Engagement und sein Einsatz werden fehlen, sondern auch seine Ideen. Die Wirtschaftsmesse war zum Beispiel seine Idee“, so Lohmann. 

„Die Nachricht hat mich wie ein Schlag getroffen“, sagt Wernes Bürgermeister Lothar Christ. Gleich mehrfach habe er Robert Böcker noch in der vergangenen Woche gesehen, „und er war wie immer: humorvoll und mit Herzblut bei der Sache“. Durch seinen Tod hätten nicht nur alle Angehörigen und Freunde „einen herzensguten Menschen verloren“, so Christ, „sondern ganz Werne einen Unternehmer von überragender Bedeutung für unsere Stadt. Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie.“ Der Diplom-Betriebswirt Böcker hat den von seinem Vater Albert 1958 gegründeten, kleinen Schlosserei- und Maschinenbetrieb zu einem international tätigen Hersteller von Kran- und Aufzugstechnik mit 400 Beschäftigten – davon allein 320 in Werne – ausgebaut. Bei dem steilen Weg bergauf habe er immer an seinem selbst gewählten Motto „Menschen, Leistung Leidenschaft“ festgehalten, bestätigen Mitarbeiter und Weggefährten. Stets habe er sich um die Sorgen und Nöte der einzelnen Mitarbeiter gekümmert.

  In Familienhand wird das Unternehmen, das zu den größten Arbeitgebern der Stadt gehört, auch weiter bleiben. Dass hatte Böcker bereits vor seinem 60. Geburtstag am 5. Dezember angekündigt, den er im Kreis von vielen Hundert Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Vereinsleben feierte. Sohn Alexander sollte, so der Plan, am 1. Januar 2016 das Ruder übernehmen. Dann wollte sich Robert Böcker als Vorstandsvorsitzender zurückziehen und sich mehr um seine Hobbys kümmern – allen voran der Jagd.   Das Schicksal wollte es anders. Böcker hinterlässt seine beiden Kinder Alexander (31) und Diana (27), seine Mutter Maria und seiner Lebensgefährtin Gabi. Ehefrau Ulrike war bereits 2009 gestorben.    Ein Online-Kondulenzbuch mit vielen weiteren Infos finden Sie auf dem

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