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Die alten Bücher aus dem Kapuziner-Kloster Werne

444 Bücher sind im Dezember 1835 aus der Kapuziner-Bibliothek Werne mit einem Pferdekarren nach Münster gebracht worden. Diesen historischen Schatz haben Heimatforscher nun in der dortigen Uni-Bibliothek wiederentdeckt.
29.08.2014
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Für 38.000 Euro hat der Bund 45 Bände der Werner sammlung restaurieren lassen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Berthold Ostrop (l.) und Reinhard Schulz begutachten eines der alten Bücher aus Werne.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eine Kostbarkeit: Die Seiten dieses Buches sind nicht nur vergoldet, sondern auch noch mit einem Muster versehen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Abraham hätte fast seinen Sohn Isaak geopfert, doch Gott greift noch rechtzeitig ein.© Foto: ULB Münster
Schadhaft: der Einband des betagten Buches.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Ledereinband dieses Buches zeigt zahlreiche Schadstellen. Die ULB in Münster hofft, es in Zukunft restaurieren zu können. Inzwischen sorgt sie dafür, dass sich der Schaden nicht weiter verschlimmert.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Silberfische haben sich an diesem Buch gütlich getan.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Da stehen sie in Reih und Glied: Bücher aus der Werner Kapuziner-Bibliothek. Die Signaturen stammen noch aus Werne. Heute würde man so kostbaren Büchern keine Nummern mehr mit Tesafilm auf den betagten Einband kleben.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Stehen in Münster seit rund zehn Jahren: die Bücher aus dem Kapuzinerkloster Werne.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Zwischen den Seiten sammelt sich der Staub. Bei einer Restaurierung wird er Seite für Seite ausgeputzt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die wertvollsten Bücher aus Werne stammen aus dem sogenannten Gründungsbestand. Die Patres, die zur Klostergründung 1659 nach Werne kamen, brachten sie schon mit.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Typisch für den Gründungsbestand: der Pergamenteinband und seine farbige Gestaltung.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eines der 45 restaurierten Bücher der Sammlung. Es steckt in einem besonderen Schuber.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Nicht nur der Text der Bibel, die 1556 in Köln gedruckt wurde, ist eine Kostbarkeit (der Übersetzer war ein Dominikanermönch), auch die Abbildungen gelten als künstlerisch besonders ansprechend: Dieses Bild zeigt, wie Kain Abel erschlägt.© Foto: ULB Münster
Riesenprojekt in einer Miniatur: der Turmbau zu Babel.© Foto: ULB Münster
Das Zwischentitelblatt der kostbaren Dietenberger-Bibel aus dem Kapuzinerkloster Werne. Es leitet das Neue Testament ein.© Foto: ULB Münster
Dieses Initialschmuck gehört zur Dietenberger-Bibel, eines der schönsten Stücke des Werner Bücherschatzes, der 1834 nach Münster gebracht wurde. Sie ist 1556 in Köln gedruckt worden. Inzwischen lagert sie in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.© Foto: ULB Münster
Dieses Buch aus der Werner Kapuziner-Sammlung zeigt die typischen Probleme: Staub, Benutzungsspuren und einen Feuchtigkeitsschaden.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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