Die ersten Schausteller sind da - wir haben sie besucht

Sim-Jü 2013

Die ersten Schausteller für Sim-Jü sind schon angereist und für zwei Wochen zu Hause auf der Wiese am Rapunzel. John Wiegand ist als Schausteller das ganze Jahr unterwegs, reist von einer Kirmes zur nächsten. Wie lebt es sich, ständig auf der Reise zu sein?

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von Von Vanessa Trinkwald

, 16.10.2013, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schausteller unter sich (v.l.): Timo Röber, Georg Winter und John Wiegand.

Schausteller unter sich (v.l.): Timo Röber, Georg Winter und John Wiegand.

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Die ersten Sim-Jü-Schausteller treffen ein

Die ersten Schausteller haben ihre Wohnwagen bereits aufgestellt.
16.10.2013
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Schausteller Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller Georg Winter© Foto: Vanessa Trinkwald
Die Arche Noah ist nur einen Steinwurf vom Wohnwagen der Familie Wiegand entfernt. Hier geht Lucie Wiegand für die nächsten zwei Wochen in den Kindergarten.© Foto: Vanessa Trinkwald
V.l.: John Wiegand, Tochter Lucie, Ehefrau Janine und Sohn John jr.© Foto: Vanessa Trinkwald
Familie Wiegand© Foto: Vanessa Trinkwald
Noch ist der Platz nicht voll. In den nächsten Tagen werden weitere Schausteller erwartet.© Foto: Vanessa Trinkwald
Ein Wohnwagen aus dem Jahre 1966: Hier ist die Familie Wiegand Zuhause.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schaustellersohn Sascha Winter© Foto: Vanessa Trinkwald
Anwohner Patrick Bremer mit Sohn Taylor. Platz zum Fußballspielen bleibt auf der Wiese am Rapunzel nicht, wenn in den nächsten Tagen noch mehrere Schausteller anrücken.© Foto: Vanessa Trinkwald
Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
© Foto: Vanessa Trinkwald
John Wiegand mit Sohn John jr.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller unter sich (v.l.): Timo Röber, Georg Winter und John Wiegand.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
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„Wir leben in unserem Wohnwagen wie eine ganz normale Familie, in einer ganz normalen Wohnung“, sagt John Wiegand. Einen kleinen Unterschied gibt es für den 35-Jährigen aber: „Wenn wir uns mit den Nachbarn nicht verstehen, dann reisen wir einfach weiter.“ Wegen seiner aktuellen Nachbarn auf der Wiese am Rapunzel nimmt Wiegand aber kein Reißaus. Timo Röber und Georg Winter sind nicht nur Schausteller-Kollegen, sondern auch Freunde. Man trifft sich, macht Witze und freut sich auf die gemeinsame Sim-Jü-Zeit. Vor Sim-Jü stehen für die drei allerdings noch Volksfeste in Kamen und Lüdinghausen auf dem Programm. Ein fliegender Wechsel sozusagen, den die Schausteller da hinlegen. Das sei zwar manchmal stressig, Timo Röber aber „braucht den Trubel“. Der 33-Jährige ist Schausteller in der vierten Generation. „Ich kenne nichts anderes, und auch meine Kinder wachsen mit dem Schausteller-Dasein auf.“

Damit aufzuwachsen heißt auch jede Woche die Schule beziehungsweise den Kindergarten zu wechseln. John Wiegands Tochter Lucie besucht derzeit die Kita Arche Noah, die nur einen Steinwurf entfernt liegt vom Zuhause auf der Wiese am Rapunzel. Trotzdem holt der Papa sie ab. „Das mache ich jeden Tag, kurz vor dem Mittagessen.“ Und was kommt nach dem Kindergarten? Nach der Schule? Wenn die Kinder älter werden? „Dann gehen sie irgendwann selbst auf die Reise“, sagt Georg Winter. Sein Ältester ist bereits allein unterwegs, Sohn Sascha wartet noch auf seine eigene „Bude“. „Die wird gerade gebaut“, sagt der 21-Jährige. Und wahrscheinlich steht er dann im nächsten Jahr selbst mit einem Wohnwagen auf der Wiese am Rapunzel.

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Die ersten Sim-Jü-Schausteller treffen ein

Die ersten Schausteller haben ihre Wohnwagen bereits aufgestellt.
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Schausteller Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller Georg Winter© Foto: Vanessa Trinkwald
Die Arche Noah ist nur einen Steinwurf vom Wohnwagen der Familie Wiegand entfernt. Hier geht Lucie Wiegand für die nächsten zwei Wochen in den Kindergarten.© Foto: Vanessa Trinkwald
V.l.: John Wiegand, Tochter Lucie, Ehefrau Janine und Sohn John jr.© Foto: Vanessa Trinkwald
Familie Wiegand© Foto: Vanessa Trinkwald
Noch ist der Platz nicht voll. In den nächsten Tagen werden weitere Schausteller erwartet.© Foto: Vanessa Trinkwald
Ein Wohnwagen aus dem Jahre 1966: Hier ist die Familie Wiegand Zuhause.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schaustellersohn Sascha Winter© Foto: Vanessa Trinkwald
Anwohner Patrick Bremer mit Sohn Taylor. Platz zum Fußballspielen bleibt auf der Wiese am Rapunzel nicht, wenn in den nächsten Tagen noch mehrere Schausteller anrücken.© Foto: Vanessa Trinkwald
Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
© Foto: Vanessa Trinkwald
John Wiegand mit Sohn John jr.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller unter sich (v.l.): Timo Röber, Georg Winter und John Wiegand.© Foto: Vanessa Trinkwald
Schausteller Timo Röber© Foto: Vanessa Trinkwald
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Noch ein Wohnwagen mehr, der dann Platz wegnimmt. Platz zum Fußballspielen, den der kleine Taylor Bremer im Moment vermisst. Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen für den Dreijährigen. „Dafür ist die Kirmes umso besser“, sagt Papa Patrick Bremer.

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