Die Kurt-Schumacher-Straße wird endlich saniert

Start noch diese Woche

Seit Jahren ist die Sanierung der Werner Kurt-Schumacher-Straße im Gespräch. Jetzt ist es wohl soweit: Schon ab Mittwoch soll die alte Fahrbahndecke zwischen dem Neutor und dem Kreisverkehr Am Hagen abgetragen werden. Pünktlich zu Sim-Jü soll alles fertig sein. Was Autofahrer bis dahin beachten müssen, erklären wir hier.

WERNE

, 15.09.2014, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Kurt-Schumacher-Straße in Werne wird saniert.

Die Kurt-Schumacher-Straße in Werne wird saniert.

Am Kreisverkehr Kurt-Schumacher-Straße/Am Hagen, an den Einmündungen Mozartstraße, Auf dem Berg, Kurt-Schumacher-Platz und Am Deipeturm werden Durchfahrtsverbotsschilder stehen. Wer von hier in Richtung Stockum abbiegen möchte, würde in den Gegenverkehr fahren. Autofahrer dürfen daher nur in Richtung Solebad abbiegen und dann die Umleitungen nehmen. Diese sehen vor, dass die täglich gut 8500 Autos, die die Stadt bei Zählungen auf der Kurt-Schumacher-Straße statistisch erfasste, über die B54 (Münsterstraße), die B233 (Hansaring) und die Stockumer Straße geleitet werden. „Wir wollen keine LKWs über den Bült fahren sehen“, begründet Gisbert Bensch die großzügige Umleitung um die Werner Altstadt. Viele Autofahrer werden aber wohl gerade diese Abkürzung durch die City nehmen. 

Auf der ganzen Straße wird die oberste Schicht der Asphaltdecke komplett neu gemacht. Die unteren Schichten bleiben. Notwendig machten die Arbeiten Wurzelschäden. Die Bäume haben besonders den Fahrradweg angehoben. „Da kann man nicht mehr drauf fahren“, erklärt Bensch. Durch die Bauarbeiten werden sich Straßenverlauf und Verlauf des Radwegs etwas verändern:

  • Der Radweg auf der Nordseite rückt von den Bäumen weg näher Richtung Fahrbahn, um ihn künftig vor den Wurzeln zu schützen, bleibt aber von der Fahrbahn separiert.  
  • Weil der Radweg von den Bäumen weggerückt wird, muss sich auch die Fahrbahn etwas verschieben. Dazu verschwinden die schraffierten Sperrflächen auf der Mitte der Straße. 
  • Auch die Verkehrsinseln in Höhe Hotel am Kloster und Mozartstraße verschieben sich leicht nach Süden. Die neuen Inseln werden übrigens aufgeklebt. Ein Zebrastreifen in Höhe Kloster kommt dagegen nicht. „Wir hätten gerne einen Fußgängerüberweg gehabt. Aber er wäre zu nahe an der Ampelanlage am Neutor gewesen“, so Bensch. 
  • Die Linksabbiegespur auf den Kurt-Schumacher-Platz wird verkleinert. Es bleibt lediglich eine sogenannte „Abbiegetasche“ übrig, eine etwas verbreiterte Spur. 

Die Kosten wird das Land Nordrhein-Westfalen tragen. Der Grund: Die Kurt-Schumacher-Straße ist eine Landesstraße (L507). Der Landesbetrieb Straßen.NRW habe allerdings nicht die Kapazitäten gehabt, die für seinen durchwurzelten Radweg bekannte Straße neu zu planen, wie Gisbert Bensch vom Bauamt der Stadt Werne erklärte. Daher übernahm die Stadt die Planung und erhält neben den Baukosten von gut 118.000 Euro auch zehn Prozent der Kosten für die Planung obendrauf. Der Bauabschnitt ist 350 Meter lang.    

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