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Die Werner Projekt-Ideen für den Förderwettbewerb Regionale 2016

Nach dem Scheitern des Projektes „Energiestadt“ will Werne nun mit einer neuen Idee beim Förderwettbewerb Regionale 2016 punkten: Das bisher nicht weiter verfolgte Projekt „Werner Wasser im Wandel“ erlebt unter dem Titel „Werne neu verknüpft“ seine Renaissance. Im Mittelpunkt stehen beziehungsweise liegen die B54 (Münsterstraße) und der Fluss Horne, die beide das städtebauliche Zentrum durchschneiden und nun mit Hilfe von Fördermitteln aufgewertet werden sollen. Wir stellen die Ideen vor.
22.01.2016
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Der Schein trügt: Das Potenzial der Horne, die mitten durch Werne fließt, wird derzeit überhaupt nicht ausgenutzt. Dabei geht es nicht nur um fehlende Ufergestaltung und Aufenthaltsflächen.© Foto: Daniel Claeßen
"Den ökologischen Zustand der Horne kann man nur verbessern, eine Verschlechterung ist nicht mehr möglich", fast Regionale-Berater Karl-Friedrich Ostholt ein Gutachten zum Zustand des Flusses zusammen. Das Projekt "Werne neu verknüpft" soll für Besserung sorgen - mit Hilfe von Fördergeldern des Wettbewerbs "Regionale 2016".© Foto: Daniel Claeßen
Vor allem ökologisch soll das Gewässer gemäß der neuen EU-Richtlinien aufgewertet werden und anschließend seine Aufenthaltsqualität für die Innenstadt entfalten.© Foto: Daniel Claeßen
Nicht nur die Horne, auch die parallel verlaufende B54 steht im Blickpunkt: Sie soll herabgestuft und als Bindeglied zwischen historischer und westlicher Innenstadt dienen, anstatt die beiden Stadtteile zu trennen. Insgesamt sind für das Regionale-Projekt vier Bausteine vorgesehen:© Foto: Daniel Claeßen
Baustein Nahwärme: Zum Beispiel das Blockheizkraftwerk im (noch zu bauenden) neuen Solebad soll überschüssige Energie per Nahwärmeleitung an öffentlichen Einrichtungen liefern. Je nach Art und Zahl der Erzeuger ist auch eine Nutzung durch private Objekte, beispielsweise neue Wohngebiete, denkbar.© Foto: Jasmin Al-Malat
Baustein Gewässer: Das Wehr an der Hornemühle soll zu einer sogenannten rauen Gleite umgestaltet werden, sodass die Durchlässigkeit zum Beispiel für Fische gegeben ist.© Foto: Daniel Claeßen
Baustein Verkehr: Die Fußgängerbrücke über der B54 soll verschwinden, an der Kreuzung Münsterstraße/Burgstraße zudem einer von vier neuen Kreisverkehren entstehen.© Foto: Daniel Claeßen
Baustein Stadtentwicklung: Anstelle von Waschbetonbauten soll es in Zukunft Rückzugsmöglichkeiten und Aufenthaltsplätze entlang der Horne geben.© Foto: Daniel Claeßen
Auch der Moormannteich könnte von der Regionale profitieren. Allerdings braucht das Projekt Zeit: Der Förderzeitraum beträgt fünf Jahre, Karl-Friedrich Ostholt geht von weiteren Jahren aus. Die Kosten können erst dann geschätzt werden, wenn klar ist, welche Projektbausteine Fördergelder erhalten.© Foto: Daniel Claeßen
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