Seit Mittwoch tappen viele Autofahrer in diese Verbots-Falle. Das geht so nicht, meint unser Kommentator. © Jörg Heckenkamp
Meinung

Durchfahrts-Verbot am Kreisverkehr Werne muss eindeutig erkennbar sein

Die Baustelle auf der Münsterstraße in Nähe des Kreisverkehres lockt Autofahrer reihenweise in die Falle. Die Polizei verteilte Knöllchen. Das geht so nicht, meint unser Kommentator.

Jeder Autofahrer weiß: Wer durch einen Kreisverkehr fährt, muss gut aufpassen. Wer fädelt sich noch schnell von rechts ein, wann muss ich selbst wieder rausfahren? Beim Kreisverkehr Nordlippe-/Münsterstraße ist zusätzlich Aufmerksamkeit gefragt, da dort heftige Schlaglöcher klaffen, in die man nicht gerne hineinfahren möchte.

Seit Mittwoch nun stellt eine weitere Schwierigkeit die Konzentration der Verkehrsteilnehmer auf eine harte Probe: eine einseitige Sperrung der Münsterstraße in Richtung Werne nebst Umleitung.

Zwei Mal war ich in den vergangenen Tagen vor Ort und habe mir das Drama angeschaut. Gefühlt jeder fünfte Pkw-Fahrer ignoriert das Durchfahrt-verboten-Schild und fährt in die Engstelle. Mit der Gefahr, ein Knöllchen über 20 Euro zu kassieren, wie es die Polizei am Mittwochnachmittag gleich im Dutzend verteilt hat.

Kaum bewusstes Ignorieren des Verbotes

Ich glaube, die wenigsten Autofahrer ignorieren bewusst das Verbots-Schild. Man sieht es daran, wie zögerlich und stockend sie auf den Abzweig zur Münsterstraße zusteuern. Es ist aber auch fatal: Weil die Linienbusse weiter durchfahren sollen, steht das Verbots-Schild am Straßenrand. Gerade so, als sei die Sperrung wieder aufgehoben worden.

Ich finde, wenn es so viel Probleme gibt, sollte man auch die Busse umleiten und die Abzweigung eindeutig abriegeln.

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Jörg Heckenkamp

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