Einsatz der Feuerwehr: „Einzelne Flecken“ entpuppen sich als kilometerlange Ölspur

Feuerwehr-Einsatz

Die Erstmeldung lautete „einzelne Ölflecken“ und war deutlich untertrieben. Die Feuerwehr Werne hatte es letztlich mit einer kilometerlangen Ölspur zu tun. Wer war der Verursacher.

Werne

, 05.02.2020, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Löschzug Stockum und ein Spezialunternehmen bekämpften eine kilometerlange Ölspur in Werne.

Der Löschzug Stockum und ein Spezialunternehmen bekämpften eine kilometerlange Ölspur in Werne. © Feuerwehr Werne

Zu vermeintlichen „einzelnen Ölflecken“ im Stockumer Stadtgebiet wurde der Stockumer Löschzug am Dienstag, 4. Februar, um 10.10 Uhr alarmiert. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab eine Ölspur, kommend von der Autobahn 1, Abfahrt Rünthe/Sandbochum, über die Dortmunder Straße Richtung Hamm und dann über den Tiebaum in das Stockumer Einsatzgebiet.

Des Weiteren verlief die Ölspur über den Sandbochumer Weg, die Werner- und Stockumer Straße in Richtung Werne. In Werne selbst dann über den Hansaring rechts in die Horster Straße, weiter über die Hellstraße bis hinter der Autobahnbrücke in die Knüvenstraße. Diese führte dann wieder bis nach Stockum.

Ölspur quer durch das Stadtgebiet von Werne

Dort erneut über die Werner Straße Richtung Hamm, am Kreisverkehr wieder über Sandbochumer Weg, Tiebaum, Dortmunder Straße bis auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen.

Da das Einsatzstichwort mit „einzelnen Ölflecken“ auf dem Sandbochumer Weg leicht untertrieben war, wurde ein Spezialunternehmen beauftragt. Die Polizei konnte den Verursacher bis jetzt nicht ermitteln. Die Aufgaben des Löschzuges beliefen sich auf der Erkundung der Gefahrenpunkte und der damit verbundenen Verkehrsabsicherung durch Aufstellen von Warnschildern. Zur organisatorischen Unterstützung wurde ein Einsatzwagen vom Löschzug 1 alarmiert.

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