Elektro-Auto im Test: Besuch in der Waschstraße

Unsere Redakteurin berichtet

Dass Elektro-Autos auch bei Regen fahren, steht außer Frage. Aber gibt es eigentlich Bedenken mit dem Auto in eine Waschstraße zu fahren? Mit dieser Frage musste sich auch unsere Redakteurin Sylvia vom Hofe auseinandersetzen, als sie ihr Elektro-Auto waschen wollte.

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, 13.02.2015, 11:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mister Wash hat keine Ahnung. Das gibt der Mann in Gummistiefeln zwar nicht gerne zu, aber es hilft nichts: Was ich anstellen muss, um mit dem Elektroauto in die Waschstraße zu fahren, weiß er einfach nicht. "Den Fall hatten wir hier noch nicht."  

Der Blick in das Nissan-Leaf-Handbuch im Handschuhfach – genau genommen sind es zwei dicke Bücher – bringt auch keine Erkenntnis. Die Sache bleibt unklar – genauso wie die Windschutzscheibe. Und mal schnell einen anderen E-Auto-Fahrer fragen, ist einfacher gesagt als getan, denn im ganzen Kreis Unna gibt es ja nur vier. Dass gerade einer davon an der Waschstraße vorbeirollt, ist eher unwahrscheinlich. Aber wofür gibt es Smartphones. Ich rufe erste (Wasch-)Hilfe via Mail.  

Vor allem sei auf eines zu achten, lautet die Antwort: "Fenster und Türen geschlossen halten." Ach so. Wer den Schmutz hat – und die Unkenntnis - braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dann geht es in der Mail aber dankenswerter Weise doch ganz praktisch weiter: "Schaltung auf N stellen, also den Schaltknopf nach links drücken, Hauptschalter angeschaltet lassen, keine Bremsen betätigen – und los." 

Das Ausprobieren verschiebe ich aber lieber noch einen Tag. Denn während ich auf die Mail wartete, hatte ich im Internet gesurft. Das Video "blitzblanker Totalschaden", das ich fand, muss mir erst wieder aus dem Kopf gehen.

Das ist der Hintergrund zum Selbstversuch:

Und das sind die bisherigen Erkenntnisse:

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