Enge auf dem Parkplatz und im Operationsbereich

St.-Christophorus-Krankenhaus

Am St.-Christophorus-Krankenhaus steht im kommenden Jahr baulich ein großer Posten an. Rund 1,8 Millionen Euro will das Haus in die Erneuerung der Lüftungsanlage stecken. Und es stehen weitere Veränderungen an.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 29.10.2011, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Parkplatz soll um 75 neue Plätze erweitert werden.

Der Parkplatz soll um 75 neue Plätze erweitert werden.

Darüber gibt Pflegedirektor Ludger Risse Auskunft. "Das hat zur Folge", sagt Risse, "dass wir zum Beispiel durch Wärmerückgewinnung mit Energieeinsparungen von rund 70 000 Euro pro Jahr rechnen". Außerdem trage eine moderne Lüftung dazu bei, im Sommer das Haus besser zu kühlen und zwar ohne neue Klimaanlage.

Aktuell baut das Hospital den zu klein gewordenen Parkplatz aus. Spielt das Wetter mit, stehen noch vor Weihnachten 75 neue Stellplätze zur Verfügung. Risse: "Der Bedarf an mehr Parkraum spiegelt die steigenden Patientenzahlen wider."Eingangshalle soll renoviert werden Zwei weitere Baumaßnahmen finden sich mittelfristig auf der Agenda der Krankenhaus-Leitung: der Operations-Bereich wird langsam schon zu eng. Möglicherweise muss ein weiterer OP-Saal her. Außerdem möchte Risse gerne die nicht mehr zeitgemäße Eingangshalle mit ihren Gelb- und Brauntönen aus den 1970er Jahren renovieren. 

Was das medizinische Angebot betrifft, rechnet Risse in den nächsten zwei Jahren "nicht mit großen strukturellen Änderungen". Sprich, die Aufteilung zwischen Werne und Lünen soll im Prinzip auf dem aktuellen Stand bleiben.

Stattdessen dürfte sich die Spezialisierung fortsetzen, auch im Pflegebereich. So bildet sich gerade eine Schwester zur onkologischen Fachkraft fort: Voraussetzung, um die Zertifizierung zum Darmzentrum zu erhalten. Risse: "Da stehen wir kurz davor."Narkose-Ärztin für Schmerztherapie

Bereits geklappt hat die Zulassung einer Narkose-Ärztin für die Schmerztherapie. Niedergelassene Ärzte können Patienten also jetzt direkt an Oberärztin Dr. Claudia Bald überweisen. Risse: "Das bedeutet bei Schmerzpatienten eine bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung."

 

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