Ermittlungen gegen Werner Frauenärzte

Arzneimittelgesetz

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt auch gegen Gynäkologen in der Lippestadt wegen möglicher Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und illegalen Großhandels. Wie viele es sind, wollte die Behörde nicht mitteilen, "aber es ist mehr als ein Arzt", so Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 09.11.2012, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zahlreiche Gynäkologen sollen bundesweit in einen Betrugsfall verwickelt sein: Es besteht der Verdacht, dass sie das in Deutschland nicht zugelassene Medikament Depocon für ihre Patientinnen bestellt haben.

Zahlreiche Gynäkologen sollen bundesweit in einen Betrugsfall verwickelt sein: Es besteht der Verdacht, dass sie das in Deutschland nicht zugelassene Medikament Depocon für ihre Patientinnen bestellt haben.

Allen Ärzten biete man eine Art Vergleich an, so Baumert. Wenn sie zwei Drittel des Wertes der von ihnen georderten Ware (im Schnitt Beträge zwischen 3000 und 10.000 Euro) als Buße zahlten, bliebe ihnen ein Strafverfahren erspart. Baumert: „Bisher haben rund 20 Angeschriebene dieses Angebot angenommen.“ Ob darunter auch Werner Gynäkologen seien, könne er nicht sagen.

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