Europa bremst den Ausbau der L 518n

WERNE Eine gute und eine schlechte Nachricht zur Nordwestumgehung (L518n) hatten Baudezernentin Monika Schlüter und Stadtplaner Ralf Bülte für den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung in dessen Sitzung am Dienstagabend.

von Von Rudolf Zicke

, 30.01.2008, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Baudezernentin Monika Schlüter

Baudezernentin Monika Schlüter

Die schlechte: Der Startschuss für den Lückenschluss der L 518n zwischen der Capeller Straße und dem Gewerbegebiet Wahrbrink wird sich verzögern. „Der Baubeginn zum Ende dieses Jahres wird kaum zu halten sein“, teilte Schlüter den Politikern mit. Landesbetrieb muss Arbeiten landesweit ausschreiben Als Grund nannte sie die Tatsache, dass der Landesbetrieb NRW die Arbeiten europaweit ausschreiben muss. Land und Stadt hoffen nun, dass sich der Baustart nicht allzu sehr verschiebt und Anfang des nächsten Jahres erfolgen kann. Bei einer kalkulierten Bauzeit von zwei Jahren, kündigte Monika Schlüter an, rechne sie mit der Freigabe der neuen Straße im Jahre 2011. Im Übrigen, berichtete Monika Schlüter weiter, soll der Lückenschluss „in einem Rutsch“ erfolgen und nicht wie ursprünglich angedacht in mindestens zwei Teilabschnitten. Auf das Vorfinanzierungsmodell, das Land und Stadt vereinbart haben, habe die Verzögerung keinen Einfluss, versicherte Schlüter. Der Beitrag der Stadt sei „gedeckelt“, eventuelle Mehrkosten werde das Land übernehmen.Grundstücksverhandlungen laufen positiv Die gute Nachricht verkündete Stadtplaner Ralf Bülte: „Die Grundstücksverhandlungen für die L 518n verlaufen ganz positiv.“ Die Stadt stehe mit den Eignern im Gespräch, in vielen Fällen – insbesondere wenn es um Grundstückstausch gehe – seien Lösungen in Sicht. Im Übrigen sei die Verwaltung derzeit intensiv damit beschäftigt, die zahlreichen Beschwerden und Anregungen von Bürgern zur neuen Straße abzuarbeiten. Schon jetzt zeichne sich ab, dass der Landesbetrieb in einem Bereich die Pläne für die Entwässerung ändern müsse. In vier Fällen von Bürgereinwänden komme es möglicherweise zu gerichtlichen Entscheidungen. 

Der Startschuss für den Lückenschluss der L 518n (rot markiert) verzögert sich:

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