Familienzentrum nimmt Kinder wahr und fördert sie

Kooperationsvertrag

WERNE Er ist schwierig, der Übergang vom Kindergarten in die Schule. Doch für die Kinder des künftigen Familienzentrums St. Christophorus arbeiten gleich sechs Institutionen daran, dass es für sie leichter wird.

von Von Irene Steiner

, 13.10.2009, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leisteten ihre Unterschrift für den Kooperationsvertrag (v. l.) Beate Bunse (Maria Frieden), Anja Niehues (St. Christophorus), Marion Trübiger (Wienbredeschule), Regina Haverkamp (Lütkeheide), Regina Knepper (Uhlandschule) und Klaudia Funk-Bögershausen (Wiehagenschule).

Leisteten ihre Unterschrift für den Kooperationsvertrag (v. l.) Beate Bunse (Maria Frieden), Anja Niehues (St. Christophorus), Marion Trübiger (Wienbredeschule), Regina Haverkamp (Lütkeheide), Regina Knepper (Uhlandschule) und Klaudia Funk-Bögershausen (Wiehagenschule).

Die sechs schlossen am Dienstag einen Kooperationsvertrag ab. Auf der einen Seite: Das künftige Familienzentrum bestehend aus den Kindertagesstätten (Kita) Maria Frieden, St. Christophorus und Lütkeheide. Auf der anderen Seite: Die drei Grundschulen, in die die meisten Kinder der drei Kitas eingeschult werden: Uhland-, Wienbrede- und Wiehagenschule.Aufmerksamkeit für Vorschulkinder

Eine gute Zusammenarbeit, die schon seit längerem gepflegt wird, wurde nun auf schriftliche, damit verbindliche Füße gestellt. Ein Dreivierteljahr wird den Vorschulkindern besondere Aufmerksamkeit von beiden Seiten gewidmet. Da geht es zu Hospitationen oder anderen Besuchen in die Schulen, es gibt Elternabende und andere gemeinsame Projekte. Oder die Grundschüler kommen in die Kitas und lesen den Kleinen vor. Dazu kommt ein intensiver Austausch zwischen den Lehrern und Lehrerinnen der Grundschulen und den Erzieherinnen in den Kindertagesstätten.Einstieg in die Schule erleichtern

Wir schließen ein Bündnis zugunsten der Kinder", formulierte Klaudia Funk-Bögershausen, Leiterin der Wiehagen-Schule das Ziel der Zusammenarbeit. Im Austausch untereinander sollen die Kinder von vielen Seiten in ihren Stärken und Schwächen wahrgenommen und gefördert werden.

Davon profitieren nicht nur die Kleinen, denen der Einstieg in die Schule erleichtert wird, sondern auch die Großen. Denn bei den Besuchen der Kindergartenkinder in den Schulen können sie schon zeigen, was sie gelernt haben. Und den Kleinen so Mut zur Schule machen.

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