Fazit: Wie war der Weihnachtsmarkt dieses Jahr?

Fragen und Antworten

Am Montagmorgen wurden die 22 Stände des Weihnachtsmarkt abgebaut und eingefahren. Mit dem Verlauf des zehntägigen Weihnachtsmarktes sind die Händler auch nach dem verregneten Wochenende noch immer zufrieden. Wir ziehen Bilanz.

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, 12.12.2016, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie hat der Weihnachtsmarkt gefallen?

„Die Leute waren alle begeistert“, so Roland Schmitz auf Anfrage. Er hatte ein großes Pagoden-Zelt aufgebaut und Glühwein angeboten. „Wenn es nach uns ginge, könnte der Weihnachtsmarkt noch länger dauern.“ Nur das Freitags-Angebot, für den Mittagstisch schon um halb zwölf zu öffnen, hatte sich für ihn nicht rentiert. „Wer trinkt schon zum Mittagstisch Glühwein.“

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Wie war die Stimmung?

Auch Susanne Meinke, sie hatte Schals und Schmuck im Angebot, spricht von einem sehr guten Verlauf. „Wir hatten ja auch Kaiserwetter“, sagt sie. Bis auf die letzten beiden Tage spielte das Wetter den Händlern in die Karten. Auch die Beleuchtung des Kirchplatzes sorgte für ein stimmungsvolles Ambiente. „Für die Illumination der Fassaden und Bäume haben wir die modernste LED-Technik verwendet“, sagt Franz Schäfers von der Firma "Satis and Fye".

Wird der Weihnachtsmarkt zukünftig so bleiben?

Trotz aller Zufriedenheit und positiver Resonanz erwägt das Stadtmarketing eine Veränderung des Weihnachtsmarktes. Wie und was? Ob der Weihnachtsmarkt möglicherweise nur noch an zwei Wochenenden stattfindet, wie bereits zu hören war: „Das ist alles Spekulation“, stellt Veranstaltungsmanager David Ruschenbaum klar. Es sei einzig und allein eine politische Entscheidung. Der Weihnachtsmarkt sei eine teure Veranstaltung und da müsse man schauen, wo sich noch Potenzial zum Einsparen findet. „Wo man sinnigerweise Geld einsparen kann“, meint der Veranstaltungsmanager des Werne Marketings. 

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