Frauen Union wirbt für Patenschaften bedürftiger Kinder

Vorstandswahlen

WERNE Die Frauenunion wählte bei ihrem Treffen am Mittwoch im Hotel am Kloster ihren neuen Vorstand. Außerdem wurden die kommenden Aktivitäten vorgestellt.

von Von Teja Heine

, 08.10.2009, 13:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der am Mittwoch gewählte Vorstand der Werner Frauenunion.

Der am Mittwoch gewählte Vorstand der Werner Frauenunion.

Als erste und stellvertretende Vorsitzende wurden Anke Walters und Tanja Hörmann einstimmig gewählt. Walters war zuvor zweite Vorsitzende, Hörmann fungierte bislang als Beisitzerin. Schriftführerin ist nun Christiane Kolberg. Vor dem Bericht des Vorstandes stand eine Rückschau auf die Aktivitäten der Frauenunion in den vergangenen zwei Jahren auf der Tagesordnung.

Dabei blickten die Frauen auf verschiedene Informations- und Diskussionsabende zurück, zum Beispiel zu Themen wie Kopfnoten, Apotheken-Notdienst oder Organspende.Hohe Spenden

Die organisierte Kleiderbörse fand ebenso Erwähnung wie der Karnevalswagen. Walters erinnerte auch an die wiederholten Kooperationsprojekte mit dem Jugendamt zum Anlass des Werner Lichterfests, bei denen nennenswerte Spenden eingenommen werden konnten.

Einerseits gingen diese an bedürftige Werner Familien, andererseits konnten damit Musikinstrumente für die Mädchenband der Hauptschule beschafft werden. Nach den Wahlen wurden die kommenden Aktivitäten vorgestellt. Die noch in diesem Jahr geplanten Projekte sind laut Vorstand wieder eine Kooperation mit dem Jugendamt zum Lichterfest am 7. November.

Hier möchte die Frauenunion dafür werben, dass Werner Bürger Patenschaften für bedürftige Kinder in Werne übernehmen. Eine weitere Aktion wird das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes in der Sparkasse sein. Das besondere daran: Der Christbaum soll mit Wunschzetteln bedürftiger Kinder behängt sein. Wer sich beteiligen möchte, hat die Möglichkeit, Wunschzettel auszuwählen und eine entsprechende Spende einzuzahlen.

Die Frauenunion ermittelt die Wünsche vorab, besorgt und verteilt später die Geschenke. Wilhelm Jasperneite zeigte sich zufrieden, dass die Zahl der Mitglieder sich innerhalb der letzten zwei Jahre verdoppelt habe: "Ich hoffe, dass diese engagierten Frauen mittelfristig auch an politischem Gewicht gewinnen werden."

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