Frühschwimmertarif: Begründung für die veränderten Regelungen

Solebad

Beim Stammtisch der Kolpingsfamilie hatten vereinzelte Stimmen noch Unmut über die neuen Frühschwimmertarife geäußert. Die Veränderung hat vor allem technische Gründe.

Werne

, 08.02.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frühschwimmertarif: Begründung für die veränderten Regelungen

Die neuen Frühschwimmertarife im Solebad sorgten bei vereinzelten Personen für Unmut, sind aber wohl begründet. © Solebad

Die angekündigten Preise im neuen Solebad sollen möglichst viele Interessen bedienen. Auch Frühaufsteher bekommen wieder einen gesonderten Eintrittspreis: Mit der Frühschwimmer-Karte bekommen die Badegäste wochentags von 6 bis 8 Uhr sowie am Wochenende von 7 bis 9 Uhr vergünstigten Eintritt. Kostenpunkt: 335 Euro pro Jahr und Frühschwimmer-Karte.

Zusätzlich wird die verbrachte Zeit im Bad kontrolliert. Einige langjährige Gäste des Solebades wünschten sich beim Stammtisch der Kolpingsfamilie die alten Regelungen zurück. Jürgen Thöne, Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH, begründete im Gespräch mit der Redaktion die aktuellen Neuerungen.

Neue Zeitkontrollen am Ausgang

Ein Hauptpunkt sei die neue Technik an den Ein- und Ausgängen, die das Solebad so vor dem Neubau nicht hatte. „Früher hatten wir fünf Ausgänge und konnten nicht an jedem kontrollieren, wie lange die Frühschwimmer im Bad waren“, so Thöne. Denn eigentlich galten auch im alten Solebad die Frühschwimmertarife nur für zwei Stunden. „Manche haben die fehlenden Kontrollen dann genutzt und sind länger im Bad geblieben.“

Dass man die Frühschwimmer im neuen Solebad dann rausschmeiße, hieße die neue Ausgangskontrolle jedoch auch nicht. „Natürlich wollen manche länger bleiben. Das sollen sie auch gerne machen“, räumt Thöne ein. Frühschwimmer, die länger im Bad bleiben wollen, können ihren Tarif mit 5 Euro pro Person zu einer Tageskarte aufwerten.

Frühschwimmer-Karte der günstigste Tarif im Solebad

Je nachdem, wie häufig man die Frühschimmer-Karte nutzt, liegt man bei einem „Upgrade“ dann immer noch unter dem normalen Tagespreis von 10,50 Euro, wie Thöne mit einem Rechenbeispiel verdeutlicht. „Wir kalkulieren bei dem neuen Frühschwimmer-Tarif, dass eine durchschnittliche Nutzung von drei Tagen pro Woche bei 48 Wochen vorliegt.“ Ist das der Fall, würde man umgerechnet knapp zwei Euro Eintritt pro Tag im Frühschwimmertarif zahlen.

„Günstiger können wir es nicht machen“, erklärt Thöne. Aus kaufmännischer Sicht müsste er mit einem noch viel höheren Preis kalkulieren. Daher halte er den neuen Tarif für angemessen. „Die Früschwimmer-Karte ist unser günstigstes Angebot. Ansonsten kann man natürlich auch die Solebad-Card kaufen und dann länger bleiben.“ Der Frühschwimmertarif sei schließlich nur, wie der Name schon verrät, für Frühschwimmer.

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