Gasalarm in einem Keller am Ostring: Ein Anwohner muss ins Krankenhaus

Feuerwehr Werne

Zu einem Gasalarm rückte die Feuerwehr Werne am Freitag, 17. April, zum Ostring aus. Dort hatte ein Bewohner Gas eingeatmet, war dadurch verletzt worden und kam ins Krankenhaus.

Werne

, 17.04.2020, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Einsatzstelle am Ostring. Dort hatte eine Person Gas eingeatmet.

Die Einsatzstelle am Ostring. Dort hatte eine Person Gas eingeatmet. © Feuerwehr Werne

Vor dem Haus erwarteten zwei Personen die Feuerwehr, von denen eine bereits „angeschlagen“ wirkte und durch eine ungesunde Gesichtsfarbe auffiel. Beide berichteten einmütig, dass sie deutlichen Gasgeruch im Keller des Hauses wahrgenommen hätten.

Die Person mit den auffälligen Symptomen hatte offensichtlich Gas eingeatmet, wurde unmittelbar an Rettungsdienst und Notarzt aus Werne übergeben und dort im RTW untersucht. Später wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Die Feuerwehr erkundete unter Atemschutz den Keller, doch auch mit einem Messgerät konnte zunächst keine Feststellung gemacht werden. Der Test mit einem zweiten Gerät blieb ebenfalls ergebnislos.

Gasgeruch wie nach „faulen Eiern“

Da der Gasgeruch jedoch mit dem „Geruch nach faulen Eiern“ beschrieben wurde, nahmen die Einsatzkräfte den Hinweis sehr ernst, da exakt dieser Geruch durch das sogenannte Odorierungsmittel verursacht wird. Erdgas ist zunächst unsichtbar und geruchlos, wird vom Energieversorger aber mit einem unangenehm riechenden Duftmittel versetzt.

Daher wurde zunächst die Gaszufuhr zum Haus unterbrochen und der Energieversorger zur Einsatzstelle bestellt, da dieser über feinere Gasspürgeräte verfügt, als die Feuerwehr. Der Zugang zum Gebäude wurde gesperrt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

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