Genmais: Zukunft des Versuchsfelds in Werne unbestimmt

WERNE Findet der Versuch mit Gen-Mais am Alten Zoll ein vorzeitiges Ende? Die Initiative Gentechnikfreies Werne (IGW) meint ja. Sie stützt sich auf den Entwurf eines neuen Gentechnik-Gesetzes und frohlockt. Kann alles gar nicht sein! Hält die Firma Monsato, die für das Versuchsfeld in Werne verantwortlich ist, dagegen.

von Von Helga Felgenträger

, 29.01.2008, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Genmais: Zukunft des Versuchsfelds in Werne unbestimmt

„Das Versuchsfeld muss 150 Meter vom Nachbarn entfernt liegen“, sagt Clemens Overmann von der IGW. Bei der geplanten Gesetzesänderungen werden die Abstandsflächen neu geregelt.  Möglicherweise könne daher in Werne beim Versuchsfeld am Alten Zoll  die Abstandsflächen nicht eingehalten werden, meinen Overmann und sein Mitstreiter Friedrich  Ostendorff von der IGW. Sie  spekulieren schon auf  vorzeitige Beendigung des Versuchs.

„Nur ein privat abgeschlossener Vertrag kann den Landwirt von dem Mindestmaß befreien“, meint  Ostendorff. Das sieht Amdreas Tierfelder, Pressesprecher der Firma Monsato anders.  "Unser  Versuchsfeld ist von der geplanten Gesetzesänderung nicht betroffe." Im Fall Werne sei der Genehmigungsbescheid, der vor fünf Jahren erteilt wurde, bindend.  "Und damals wurde bereits ein Abstand von  200 Metern vorgeschrieben“, fühlt sich Tierfelder, und damit Monsato, auf der sicheren Seite.

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